Galerie aktualisiert

Den Tag mit Internet haben wir fleißig genutzt, um auch viel am Blog zu arbeiten. Wir haben neue Bilder in der Galerie hochgeladen und auch viele beschriftet. Leider sind sie nicht immer in der richtigen Reihenfolge, aber das holen wir auch noch nach!

Viel Spaß beim Anschauen!

2013-11-26 (“Marina” Los Gigantes, Teneriffa)

Jetzt haben wir aber schon lange nichts mehr geschrieben! Das liegt leider daran, dass es hier in Los Gigantes ein Ding der Unmöglichkeit ist, Internet zu einem vernünftigen Preis zu bekommen. Und außerdem sind wir so in den Bergen eingesperrt, dass wir es auch nicht schaffen, über Kurzwelle etwas hochzuladen. Nun also eine kleine Zusammenfassung der letzten Tage:

Auf La Gomera haben wir 2 der insgesamt nur 6 Buslinien getestet. Zuerst sind wir mit der Linie 1 nach „Valle Gran Rey“ gefahren. Schon die Fahrt allein war ihre 5 € pro Person wert. Wir sind ca. 1,5 h von San Sebastian den Berg hinauf gefahren, dort durch die immerfeuchten Lorbeerwälder und auf der anderen Seite der Insel ging es dann wieder runter. Die Straßen sind alle in einem guten Zustand, aber manchmal war es doch sehr nah am Abgrund! In Valle Gran Rey scheint vieles in „deutscher Hand“ zu sein, so gab es eine deutsche Metzgerei und in allen Kneipen waren deutsche Gerichte in deutscher Sprache angepriesen. Wir sind dann noch zum Hafen gelaufen und dort scheint ein schöner Ankerplatz zu sein. Einige Yachten lagen dort bereits vor Anker und es sah sehr ruhig aus, ist ja auch auf der Leeseite der Insel. Wer weiß, vielleicht kommen wir dort ja auch noch hin. Wir sind dann wieder mit dem Bus zurück gefahren und am Busbahnhof ist direkt ein recht großer Supermarkt und so haben wir die Taschen vollgemacht und haben abends ein leckeres Muschelgericht gekocht. Am Donnerstag sind wir dann mit Linie 2 nach Vallehermoso gefahren, auch die Busfahrt war wieder atemberaubend! Vor allem auf der Rückfahrt hat man einen tollen Blick auf den Teide. In Vallehermoso haben wir direkt am Hauptplatz leckere Tapas genossen und die Stadt noch ein wenig zu Fuß erkundet und dann ging es mit dem Bus wieder zurück nach Hause. Am Abend waren Maarten und Monique zu Besuch und wir hatten einen schönen Abend mit Pizza, Bier und Wein. Nur leider gab es im Supermarkt nur eine Sorte geriebenen Käse, das war dann auch noch eine Packung mit 1 Kilo Käse und das blöde war, dass dieser Käse überhaupt nicht geschmolzen ist! Wo gibt’s denn so was?

Im Hafen von San Sebastian (La Gomera).

Im Hafen von San Sebastian (La Gomera).

Auf La Gomera bereiten sich die Ruderer der Atlantic Challenge auf ihre Überfahrt in die Kariibik vor.

Auf La Gomera bereiten sich die Ruderer der Atlantic Challenge auf ihre Überfahrt in die Kariibik vor.

Proviant muss gut verstaut werden.

Proviant muss gut verstaut werden.

"Torre del Conde"

„Torre del Conde“

Wir sehen schon aus wie Einheimische!

Wir sehen schon aus wie Einheimische!

San Sebastian von oben.

San Sebastian von oben.

In der Marina von San Sebastian.

In der Marina von San Sebastian.

Impressionen von unseren Busfahrten über die Insel.

Impressionen von unseren Busfahrten über die Insel.

Impressionen von unseren Busfahrten über die Insel.

Impressionen von unseren Busfahrten über die Insel.

Impressionen von unseren Busfahrten über die Insel.

Impressionen von unseren Busfahrten über die Insel.

Impressionen von unseren Busfahrten über die Insel.

Impressionen von unseren Busfahrten über die Insel.

Blick auf "Valle Gran Rey"

Blick auf „Valle Gran Rey“

Impressionen von unseren Busfahrten über die Insel.

Impressionen von unseren Busfahrten über die Insel.

Impressionen von unseren Busfahrten über die Insel.

Impressionen von unseren Busfahrten über die Insel.

Impressionen von unseren Busfahrten über die Insel.

Impressionen von unseren Busfahrten über die Insel.

Impressionen von unseren Busfahrten über die Insel.

Impressionen von unseren Busfahrten über die Insel.

Weiter oben in den Bergen stauen sich die Wolken und es wird feucht.

Weiter oben in den Bergen stauen sich die Wolken und es wird feucht.

Los Roques

Los Roques

Lorbeerwald auf La Gomera.

Lorbeerwald auf La Gomera.

Es wird eng!

Es wird eng!

Wegweise auf La Gomera.

Wegweise auf La Gomera.

So wird hier repariert!

So wird hier repariert!

Ein kleiner "Dumpi" :-)

Ein kleiner „Dumpi“ 🙂

Bald gibts Pizza!

Bald gibts Pizza!

1 Kilo Käse für die Pizza mit Maarten und Monique, leider ist er nicht geschmolzen :-(

1 Kilo Käse für die Pizza mit Maarten und Monique, leider ist er nicht geschmolzen 🙁

Eine ausgemusterte Tauchflasche wird bei einer Tauchschule auf La Gomera als Briefkasten verwendet!

Eine ausgemusterte Tauchflasche wird bei einer Tauchschule auf La Gomera als Briefkasten verwendet!

Impressionen von unseren Busfahrten über die Insel.

Impressionen von unseren Busfahrten über die Insel.

Der Hafen in Valle Gran Rey.

Der Hafen in Valle Gran Rey.

Am nächsten Morgen (22.11.) haben wir die Marina auf La Gomera verlassen, mit Ziel Los Gigantes auf Teneriffa. Die Vorhersage versprach keinen Wind (max. 5 Knoten), also haben wir damit gerechnet, dass wir bis wir die Abdeckung von Teneriffa erreichen, genug Wind zum Segeln haben, denn wie bereits früher geschrieben, gibt es um die Inseln Beschleunigszonen, und die haben wir ja schon bei der Hinfahrt nach La Gomera gespürt! Wir haben dann das Groß wieder im 1.Reff gesetzt und konnten dann nach der Hafenausfahrt direkt auch noch das Vorsegel setzen und sind mit einem harten Amwindkurs gut Richtung Los Gigantes voran gekommen. Die Welle war moderat und so sind wir teilweise wieder über 6 Knoten gelaufen! Unser Felix kann es also doch! Doch wie erwartet, hat der Wind ca. 9 sm vor Teneriffa aufgehört uns voran zu bringen, das ging dann auch von der einen Minute auf die andere. Dann mussten wir eben das letzte Stück motoren. Die Einfahrt von Los Gigantes ist bekannt dafür, dass sie sehr ungemütlich sein kann und es wird in jeglicher Zweifelsituation oder bei etwas mehr Schwell davon abgeraten, hinein zu fahren. Wir hatten zum Glück kaum Schwell. Außerdem ist die „Marina“ (die Anführungsstrichen erklären sich später) leider auch dafür bekannt unfreundlich und ablehnend gegenüber ausländischen Yachten zu sein. Laut den Revierführern gibt es hier Platz für ca. 70 Gäste-Yachten. Die Wahrheit sieht leider anders aus. Da wir all dies wussten, haben wir versucht die Marina telefonisch zu erreichen, aber im Internet und auch in den Revierführern steht eine veraltete Nummer, wie sich herausgestellt hat. Wir haben dann noch eine E-Mail geschrieben, die Antwort erhielten wir aber erst als wir schon hier waren. Wir haben unsere Einfahrt per Funk angemeldet und uns hinter vielen anderen Schiffen (vor allem Fischer und Touriboote) eingereiht. Der Hafenmeister hat uns dann einen Platz direkt an der Mauer in der Hafeneinfahrt zugeteilt, er habe nichts anderes. So viel zum Thema 70 Plätze für Gäste-Yachten … In Wahrheit gibt es eigentlich nur einen … Das vom Schiff kommen war dann auch nicht ganz so einfach, aber zum Glück muss man das ja nicht permanent. Am Abend waren wir dann noch zu dritt schön essen, direkt hier am Hafen ist eine kleine Promenade und dort haben wir bei „Antonio“ Fisch und Kaninchen genossen. Wir sind dann früh ins Bett, weil am nächsten Morgen das Taxi auf 04:30 Uhr bestellt war. Rose Maries Flug ging bereits um 07:30 Uhr und da hieß es früh aufstehen. Zum Glück war genau um diese Zeit gerade Hochwasser, so dass wir nur einen kleinen Schritt auf die Kaimauer machen mussten, das war am Abend nach dem Essen etwas schwieriger, immerhin ist hier ca. 1,5 m Tidenhub. Dementsprechend mussten wir uns auch gut festmachen, dazu haben wir lange Springs mit Ruckdämpfern verwendet. Das heißt wir haben an der Schiffsmitte festgemacht und dann über die Schiffslänge hinaus (nach vorne und nach hinten) an Land. So ging es dann ganz gut. Die Fahrt zum Flughafen Süd verlief problemlos und wir konnten uns in die Schlange der Gepäckaufgabe einreihen und waren nur noch von Deutschen umgeben, die über das schlechte Wetter in Deutschland gejammert haben (auf der Abflugtafel waren die Temperaturen der Zielflughäfen angegeben und in Stuttgart waren leider nur um die 0°C angegeben) und schon jetzt die Sonne auf den Kanaren vermissen. Liebe Rose Marie, schön, dass du da warst und wieder gut nach hause gekommen bist! Wir sind vom Flughafen dann mit dem Bus nach „Icod de los Vinos“ gefahren. Die Busfahrt war wieder mal ein Highlight. Die Straßen sind manchmal auch recht schmal, so dass es ziemlich eng wurde, wenn uns jemand entgegengekommen ist. Icod de los Vinos ist auf der Nordseite der Insel und wir haben auch gemerkt, dass es hier irgendwie anders aussieht. Es ist kälter, es ist lange nicht so touristisch und irgendwie fühlt es sich anders an als im Süden, aber wir sind hier ja nur zu Beusch. Im Ort haben wir dann den berühmten Drachenbaum angeschaut. Dieser war wirklich sehr schön und beeindruckend, auch wenn wir in nur aus der Ferne gesehen haben. Den Eingang in den Park um den Baum herum haben wir schon gefunden, der war aber durch einen Bauzaun gesperrt. Da wir recht früh da waren, haben wir erstmal abgewartet, als dann aber noch mehrere Tourigruppen angekommen sind und niemand näher an den Baum gekommen ist, haben wir noch die Fußgängerzone angeschaut und sind dann wieder nach hause gefahren. Am Sonntag war hier dann ganz schön was los, schon am Morgen hat der Wind zugelegt und am Nachmittag waren es dann ab und zu mal über 40 Knoten hier im Hafen! Dementsprechend sah dann auch die Einfahrt aus, zum Glück war das bei unserer Ankunft nicht so. Dem Hafenmeister hat unser Platz direkt in der Einfahrt dann auch nicht mehr gefallen und wir mussten umparken. Das Manöver war nicht ganz einfach und Sven ist wirklich gut hingefahren und ich hatte auch alle Festmacher und Fender vorbereitet. Aber da die Mauer so hoch war, konnte ich nicht si einfach an Land, außerdem hat uns der Hafenmeister ja versichert, dass er uns hilft, das hat er dann auch, aber so ungeschickt, dass es überhaupt nichts gebracht hat. Zum Glück war zufällig ein älterer spanischer Herr da, der mir eine Leine abgenommen hat und einen tiptop Palstek um einen Poller gemacht hat. Dem Hafenmeister mussten wir dann noch sagen, was er zu tun hat und irgendwann waren wir dann mal so weit fest, dass ich an Land konnte und wir wieder die Springs setzen konnten. Diese Marina hat also den Namen Marina überhaupt nicht verdient, Gäste sind hier eher unwillkommen, die sanitären Anlagen sind, sagen wir mal „naja“, Internet gibt es zwar im Hafenbüro, aber niemand will das Passwort hergeben.

Tschüss La Gomera!

Tschüss La Gomera!

Blick auf die Ausfahrt der Marina Los Gigantes bei kaum Wind.

Blick auf die Ausfahrt der Marina Los Gigantes bei kaum Wind.

Was für ein Blick auf die Felsen von Los Gigantes.

Was für ein Blick auf die Felsen von Los Gigantes.

Lecker Nachtisch: Gebackene Bananen.

Lecker Nachtisch: Gebackene Bananen.

Es hat Wind im Hafen!

Es hat Wind im Hafen!

Auf dem Meer sieht es auch ungemütlich aus.

Auf dem Meer sieht es auch ungemütlich aus.

Das "Piscina natural" hier um die Ecke.

Das „Piscina natural“ hier um die Ecke.

Das "Piscina natural" hier um die Ecke.

Das „Piscina natural“ hier um die Ecke.

Wir genießen ein kaltes Bier in der Bar eines ausgewanderten Schweizers.

Wir genießen ein kaltes Bier in der Bar eines ausgewanderten Schweizers.

Das Ausflugsschiff "Flipper Uno" liegt direkt neben uns.

Das Ausflugsschiff „Flipper Uno“ liegt direkt neben uns.

Die "Flipper Uno" verlässt den Hafen, und das meistens 3mal am Tag mit jeweils ca. 30-60 Touristen. Bei der Ab- und Einfahrt erklingt dann immer die Musik aus "Fluch der Karibik", das haben wir jetzt als Dauerohrwurm...

Die „Flipper Uno“ verlässt den Hafen, und das meistens 3mal am Tag mit jeweils ca. 30-60 Touristen. Bei der Ab- und Einfahrt erklingt dann immer die Musik aus „Fluch der Karibik“, das haben wir jetzt als Dauerohrwurm…

In Los Gigantes.

In Los Gigantes.

Blick über Los Gigantes, manchmal sehen die Wolken hier richtig bedrohlich aus, aber es regnet meistens dann doch nicht.

Blick über Los Gigantes, manchmal sehen die Wolken hier richtig bedrohlich aus, aber es regnet meistens dann doch nicht.

Am Strand direkt hinter der Marina.

Am Strand direkt hinter der Marina.

Blick über den Norden von Teneriffa nachdem sich die Wolken etwas verzogen haben.

Blick über den Norden von Teneriffa nachdem sich die Wolken etwas verzogen haben.

der Drachenbaum

der Drachenbaum

Sven in traditioneller Tracht!

Sven in traditioneller Tracht!

Eine wunderschöne Strelitzie in Icod de los Vinos

Eine wunderschöne Strelitzie in Icod de los Vinos

DSCN4372 DSCN4384 DSCN4381 DSCN4383Zum Glück war das mit dem starken Wind nur eine einmalige Sache und jetzt liegen wir wieder recht ruhig bei fast keinem Wind. Wir haben hier noch ein bisschen die Gegend erkundet, alles ist hier sehr touristisch und es gibt einen kleinen Supermarkt hier im Ort, ein großer Mercadona ist auch nicht weit weg und mit dem Bus kommt man günstig hin und zurück. Außerdem ist hier ein natürliches Schwimmbad, d.h. es wurde in einer natürlichen Bucht ein kleines Becken befestigt, über dessen Rand das Meerwasser bei Flut rein- und rauslaufen kann. Wir waren dort baden als es so viel Wind hatte und das Meer sehr aufgewühlt war, so haben wir im geschützten Schwimmbecken richtig Gischt abbekommen, das war toll!

Wir haben gerade den Wetterbericht angeschaut und es sieht so aus, als ob wir am Sonntag nach La Palma aufbrechen können!

2013-11-19 (Marina San Sebastian, La Gomera)

Puh! Das war eine Fahrt! Aber von Anfang an: Wir haben am 17.11. die Marina San Miguel verlassen und sind an den Ankerplatz bei Los Cristianos gefahren. Am Anfang haben wir das Groß im 1.Reff gesetzt und sind sehr schnell voran gekommen, da es 6-7 Windstärken hatte. Die Böen waren sehr kräftig und so musste der Autopilot stark dagegen arbeiten und so haben wir entschieden, das Groß wieder zu bergen und dafür nur mit Vorsegel weiter zu segeln. Irgendwann waren wir aber dann „ums Eck“ und in der Abdeckung der Insel und es wurde ruhiger. Die Maschinen haben wir daher nur für die Ausfahrt aus dem Hafen benutzt, doch als wir die Backbord-Maschine ausgeschaltet haben, haben wir im ganzen Motorraum Wasser entdeckt, es musste eine richtige Fontäne stattgefunden haben. Die Spurensuche hat ergeben, dass der Kühlwasserschlauch vom inneren Kühlkreislauf gerissen ist und das ganze Kühlwasser im Motorraum verspritzt hat! Was eine klebrige Sauerei, weil der Kühlkreislauf Frostschutzmittel beinhaltet. Als wir am Ankerplatz angekommen sind, waren bereits 4 andere Yachten in der Bucht. Wir haben dann auch einen guten Platz gefunden und hatten einen tollen Blick auf die Stadt, aber leider war es doch immer etwas unruhig und der Schwell hat uns immer in Bewegung gehalten. Den Schlauch hat Sven dann am Ankerplatz schnell repariert und wir haben das Kühlwasser wieder aufgefüllt und konnten die Maschine dann wieder benutzen. Gestern sind wir auch noch dort geblieben, weil das Wetter so schön war und haben gebadet. Das Wasser war wieder sehr klar und so konnten wir unseren Anker diesmal auf ca. 11 m begutachten. Leider ist dann am Abend noch ein kleines Malheur passiert. Als wir zu dritt mit dem Dingi an den Strand gefahren sind, kam leider doch etwas mehr Welle als gedacht und die hat Rose Marie und mich dann leider erwischt. Dann hieß es wieder zurück zu Felix und was Trockenes anziehen, da die Sonne bereits am Untergehen war und es dann auch schnell kalt wurde. Beim zweiten Anlauf sind wir trocken angekommen und konnten einen schönen Abend in einem Fischrestaurant verbringen. Heute Morgen gegen 10 Uhr (UTC) haben wir uns dann auf den ca. 20 sm langen Weg nach Lo Gomera gemacht. Am Anfang hatten wir nur 2-6 Knoten Wind aus unterschiedlichen Richtungen und die Welle kam in einer erträglichen Höhe vorlich bis seitlich. Wir hatten das Vergnügen Grindwale zu sehen! Man erkennt sie an ihrer charakteristischen Rückenflosse, die aussieht wie eine Zipfelmütze, außerdem sind sie viel dunkler als Delfine und etwas klopsiger und größer. Leider konnten wir dann natürlich bei so wenig Wind nicht segeln und sind nur unter Maschine voran gekommen. Dies liegt daran, dass wir uns im Windschatten von Teneriffa befanden. Nach ca. 10 sm, also auch ca. 10 sm vor La Gomera konnten wir dann schon erkennen, dass das Wasser unruhiger wird, Schaumkronen wurden sichtbar. Und dann hat es auch keine 5 Minuten gedauert und wir waren mitten in 6 Windstärken, in Böen 7, das Meer sah auch dementsprechend aus, zum Glück waren wir die Wellen nicht ganz so hoch! Die letzten 10 sm waren also recht mühsam und anstrengend und Felix und Gustl (unser Autopilot) hatten auch alle Hände voll zu tun, beide haben ihre Aufgabe aber ohne Murren sehr gut erfüllt. Doch wir sind so nass geworden wie noch nie!! Natürlich war das Vorschiff und die Fenster nass, aber wir haben auch richtige Wellen in die Plicht bekommen! Außerdem haben sich einige Wellen auch zwischen den Rümpfen gebrochen und sind dann von unten an das Schiff geknallt, auch kein schönes Geräusch. Das müssen wir nicht mehr so haben! Erst ca. 1 sm vor dem Wellenbrecher wurde es ruhiger, zumindest was die Wellen anging, da wir dann in den Windschatten der Nordspitze der Insel gekommen sind. Im Vorhafen hat es dann noch ganz schön gewindet, aber jetzt liegen wir sicher an einem Platz in der Marina und es ist ganz ruhig geworden! Kaum mehr vorzustellen, wie es draußen war! Wir bleiben nun ein paar Tage hier und schauen uns die Insel an und dann sehen wir weiter.

Auf einem amerikanischen Schiff hatte doch tatsächlich jemand einen Dudelsack dabei und hat uns abends immer ein Ständchen gespielt.

Auf einem amerikanischen Schiff hatte doch tatsächlich jemand einen Dudelsack dabei und hat uns abends immer ein Ständchen gespielt.

Der gerissene Kühlwasserschlauch.

Der gerissene Kühlwasserschlauch.

Geburtstagskäsekuchen!

Geburtstagskäsekuchen!

Anstoßen um Mitternacht.

Anstoßen um Mitternacht.

Mit Blick auf die Ankerbucht in Los Cristianos. Felix ist natürlich auch auf dem Bild!

Mit Blick auf die Ankerbucht in Los Cristianos. Felix ist natürlich auch auf dem Bild!

Auuch hier ist Felix in der Ankerbucht von Los Cristianos zu sehen.

Auuch hier ist Felix in der Ankerbucht von Los Cristianos zu sehen.

Wir sehen Grindwale auf der Fahrt nach La Gomera.

Wir sehen Grindwale auf der Fahrt nach La Gomera.

Sie kamen ganz nah!

Sie kamen ganz nah!

Hier sieht man über den Wolken noch die Spitze des Teide.

Hier sieht man über den Wolken noch die Spitze des Teide.

Leberwurst!

Heute Morgen haben wir Svens Mutter vom Flughafen hier direkt um die Ecke abgeholt und dann gabs erstmal Geschenke! Vielen Dank an meine Mutter für die tolle Marmelade und natürlich auch Rose Marie für alle anderen tollen Sachen und fürs Schleppen! Da gabs dann gleich mal ein leckeres Frühstück mit frischer Leberwurst vom Ravensburger Lieblingsmetzger! Vielen Dank! Heute bereiten wir dann nach langer Zeit im Hafen alles für die Abfahrt morgen vor und dann geht’s auf jeden Fall mal an der Ankerplatz bei Los Cristianos und dann hoffen wir, dass es dort ruhig genug ist, um die Nacht dort zu verbringen!

Bescherung aus Deutschland! Danke!

Bescherung aus Deutschland! Danke!

Hafenkino!

Hier in der Marina ist immer was los! Hier gibt’s ständig Hafenkino, wie toll! Schon früh morgens geht es los, wenn entweder neue Chartercrews auftauchen oder Yachten den Hafen verlassen und dann vielleicht auch noch kurz tanken wollen. Da wir sehr weit vorne liegen und die Tankstelle direkt neben uns liegt, haben wir einen tollen Blick auf alles! Wenn dann alle Yachten, die gehen wollten, den Hafen verlassen haben, dann geht es weiter mit den Jet-Skis und dem U-Boot. Hier liegt ein kleines U-Boot und täglich werden mehrere Busse an Touris hier her gebracht für eine kurze Ausfahrt. Das U-Boot ist unter Wasser verglast, sodass man wohl einen tollen Blick auf die Unterwasserwelt hat, was hier vor allem Delphine und kleine Wale sind. Die Jet-Skis liegen direkt neben uns an Land und werden mit einem Kran ins Wasser gelassen, dann werden sie ausführlich getestet, was ziemlich Krach macht und dann gibt’s auch schon die Einweisung für die Touristen. Neulich ist uns einer beim wieder Einparken an unser Dingi gefahren, da war er ja zum Glück gut gepolstert! Wenn dann das U-Boot mehrfach draußen war, dann geht es mit den Neuankömmlingen weiter. Je nach Tag kommen hier täglich 10-15 Yachten ab dem Nachmittag an. Die Marineros sind aber recht fleißig und haben bisher noch alle untergebracht, auch wenn das manchmal heißt ein Päckchen mit bis zu drei Yachten zu machen! Auffällig ist auch die Schiffsgröße und die Art der Crews, die hier ankommen. Kaum ein Schiff ist unter 40 Fuß und auffallend viele sind auch über 50 Fuß! Neben uns hat gerade eine Oceanis 57 festgemacht, mann ist die groß und hoch!!! Aber auch teuer, unter einer halben Million ist so ein Schiff in einem brauchbaren Zustand schwer zu bekommen! Ja ja, Geld müsste man haben…

Das Wetter sieht zur Zeit leider nicht ganz so freundlich aus, es sieht stark nach Regen aus, aber bisher hat es dann doch noch nicht geregnet. Wir waren nochmal am Strand von Los Cristianos, um dort zu baden, aber es war dann doch zu bewölkt und damit zu kalt (als kalt definieren wir übrigens alles unter 30°C…). Den Rückweg haben wir dann für einen ausführlichen Einkauf im Mercadona genutzt. Mercadona kommt gleich auf Platz 2 unserer Lieblingssupermärkte hinter Lidl. Das Angebot ist immer sehr groß und auch sehr gut und der Preis stimmt auch. Heute werden wir auch nochmal hingehen und nochmal so viel kaufen, wie wir tragen können, am Wochenende verlassen wir dann die Marina, wir sind uns noch nicht ganz sicher, wo es hingehen wird, vielleicht nur ein bisschen weiter an der Insel entlang oder weiter nach La Gomera, mal schauen! Das Wetter sieht auf jeden Fall gar nicht so schlecht aus!

Ach ja, wir haben neue Batterien. Ich habe im Marinabüro nachgefragt und die nette Dame hat dann jemanden angerufen, der noch am selben Tag kam und sich aufgeschrieben hat, was wir wollen, ist wenig später mit dem Preis vorbeigekommen und hat uns dann gesagt, er bringt sie am nächsten Morgen. Wir sind dann früh aufgestanden, weil man ja nicht weiß, was morgens heißt, letztendlich war es Nachmittag. Aber egal, dafür hat alles wunderbar geklappt und der Preis war sogar noch etwas billiger wie zuerst veranschlagt und alles in allem sehr günstig! Jetzt haben wir zwei neue wartungsfreie Batterien (Blei-Kalzium) mit je 180 Ah für ca. 90 €Cent pro Ah. In Deutschland hätten wir locker das Doppelte bezahlt. Da die Batterien ja nur zu maximal 50% entladen werden sollten, haben wir also nun eine effektive Kapazität von 180 Ah, was ausreichend ist für kommende Nachfahrten mit Autopilot, Kühlschränken und allem weiteren stromfressenden Gedöhns. Die alten Batterien haben haben wir mit einer Talje und mit Hilfe des Großbaums aus den Motorräumen gehievt. Immerhin wiegt eine ca. 50 kg! Vom Schiff haben wir sie dann mit dem Kran für die Jet-Skis bekommen, zum Glück haben wir diesen Platz direkt an der Hafenmauer, sonst wäre es mühsamer geworden. Die neuen haben wir entsprechend auch wieder auf und ins Schiff bekommen.

Alte Batterie raus!

Alte Batterie raus!

Neue Batterie rein!

Neue Batterie rein!

Noch anschließen, und fertig!!

Noch anschließen, und fertig!!

Auch haben wir nun eine neue, geflochtene und damit viel stärkere Angelschnur auf unsere Rolle gespult, damit uns der nächste Fisch, der uns hoffentlich an den Haken geht, nicht wieder abhauen kann! Die alte Angelschnur haben wir dazu mit einem Schraubenzieher, den wir in den Akkuschrauber eingespannt hatten, abgespult, ging ganz passabel.

Wir waren im Irish-Pub zur Steak-Night! Lecker!

Wir waren im Irish-Pub zur Steak-Night! Lecker!

In Los Cristianos werden die Bäume akurat geschnitten!

In Los Cristianos werden die Bäume akurat geschnitten!

Ruderboot zur Atlantiküberquerung! Ohne mich!

Ruderboot zur Atlantiküberquerung! Ohne mich!

Mal wieder Spätzle! Aber diesmal mit unserer neuen Heizplatte (spart Gas, denn Strom ist im Hafen meist inbegriffen).

Mal wieder Spätzle! Aber diesmal mit unserer neuen Heizplatte (spart Gas, denn Strom ist im Hafen meist inbegriffen).

Glücklich!

Glücklich!

Ausflug nach Los Cristianos

Heute sind wir nochmal mit dem Bus nach Los Cristianos gefahren. Als wir vorgestern dort waren haben wir schon gesehen, dass dort viel los ist, aber wir hatten keine Gelegenheit uns die Stadt anzuschauen. Heute haben wir auch die Badesachen eingepackt und nach einem kurzen Fußmarsch vorbei an unglaublich vielen Bars und Restaurants sind wir an einem traumhaften Strand angekommen. Wir sind dann erst mal weiter gelaufen und nach dem großen Wellenbrecher kam ein weiterer Strand, der noch schöner war und dort haben auch 4 Yachten geankert. Hier in der Marina San Miguel gab es heute (so wie gestern auch) bis zu 30 Knoten Wind. Aber an der Südseite der Insel ist davon kaum etwas zu spüren, auch das Meer ist viel ruhiger. Wir werden dieser Ankerbucht wohl auch noch einen Besuch abstatten, schließlich haben wir so lange nicht mehr geankert und die Möglichkeit zum Baden gehabt. Die Strandpromenade ist wirklich erschlagend, es reiht sich ein Tourishop an den anderen und dazwischen Restaurants aller Art. Sehr beliebt ist hier English breakfast und deutsche Bundesliga! Und natürlich Bier! Jede Bar hat eigentlich irgendein „Bier-Angebot“, die wissen eben wie sie mit vor allem deutschen, englischen und russischen Touristen umzugehen haben! Wir waren dann auch noch baden und das Meer war toll! Ein heller, feiner Sandstrand mit einer leichten Brandung, einfach nur toll! Duschen gibt’s an diesem Strand auch und so konnten wir den Heimweg salzfrei begehen. Natürlich waren wir vorher noch im Supermarkt, denn unsere Getränkevorräte neigen sich dem Ende zu. Mittlerweile haben wir auch ein Gefühl dafür bekommen, wann der Bus kommt (wie gesagt, es gibt zwar Pläne, aber die sind nicht immer so ganz richtig…). Wir werden morgen wahrscheinlich nochmal nach Los Cristianos fahren, denn leider hat eine unserer Service-Batterien den Geist aufgegeben, die zweite scheint noch halbwegs zu funktionieren, aber früher oder später brauchen wir zwei neue Batterien, leider. Aber diese haben ihre Lebensdauer auf jeden Fall überschritten, denn auch der Vorbesitzer von Felix wusste nicht, seit wann diese Batterien schon im Schiff sind. So eine Batterie hält bei schonender Behandlung, d.h. höchstens bis zu 50% entladen, nicht länger als knappe 400 Ladezyklen, also etwa ein Jahr bei täglicher „stärkerer“ Beanspruchung. Wird die Batterie nur weniger als zu 50% pro Tag entladen (und anschließend natürlich wieder geladen), erhöht sich natürlich entsprechend, d.h. reziprok prozentual zur Entladetiefe, die Lebensdauer. Im besten Fall kann die Lebensdauer bei täglicher Beanspruchung (Entladen auf maximal 70% der Nennkapazität) auf 2 bis 3 Jahre verlängert werden. Batterien sind also (leider) recht teure und auch schnellebige Verbrauchsartikel. In Los Cristianos soll ein Yacht- und Fischereiladen sein, vielleicht kann der uns ja weiterhelfen. Wenn nicht, dann kommen wir noch ganz gut über die Runden, aber für nächste Nachtfahren sollten wir wieder neue Batterien haben, um den Autopiloten die ganze Nacht hindurch benutzen zu können. Der schluckt immerhin ca. 8 Ampere Dauerstrom, dazu kommen Navigation, Funkgerät, Lichterführung, Kühlschränke etc., alles in allem an die 12 Ampere Strom im zeitlichen Mittel, das macht bei der hier herrschenden täglichen sonnenfreien und damit auch Batterie-ladefreien Zeit von ca. 12 Stunden immerhin eine verbrauchte Batteriekapazität von ca. 140 Ah. Dementsprechend muss unsere Batteriekapazität natürlich um das Doppelte bemessen sein, um die Batterie nicht mehr als maximal 50% zu entladen, d.h. wir brauchen also als absolutes Minimum eine Batteriekapazität der Servicebatterie(n) von 300 Ah, realistisch sind eher 400 Ah., aber bis dahin haben wir noch ein bisschen Zeit!

Sven fährt ganz brav mit Fahrkarte und Rucksack Bus :-)

Sven fährt ganz brav mit Fahrkarte und Rucksack Bus 🙂

Tolle Sandburgen werden gebaut.

Tolle Sandburgen werden gebaut.

Ein Kakuts-Baum, sieht toll aus!

Ein Kakuts-Baum, sieht toll aus!

Der Strand in Los Cristianos.

Der Strand in Los Cristianos.

Am Strand von Los Cristianos.

Am Strand von Los Cristianos.

Strand von Los Cristianos.

Strand von Los Cristianos.

Oben!!!!

Hoffentlich haben wir die bald nicht als neues Haustier!

Hoffentlich haben wir die bald nicht als neues Haustier!

Heute sind wir mit dem Bus zum Teide gefahren! Wir sind sehr früh aufgestanden, um den einzigen Bus des Tages von Los Cristianos auf den Teide zu bekommen. Trotz Fahrplänen, deren Abfahrtszeiten meist mehr als Empfehlung gesehen werden können, hat alles super geklappt und schon die Busfahrt war spannend! Wir sind immer höher und höher gefahren, kamen durch Kiefernwälder und dann begann der Naturpark des Teide. Wir sind dann bis zur Talstation der Seilbahn (Teleferico del Teide) gefahren. Diese ist auf 2356 m und dort war es schon ganz schön kalt! Wir haben also erst mal lange Hosen und einen Pulli angezogen. Dann hieß es leider warten! Wir haben zwar schon Karten für die Seilbahn im Bus gekauft, denn es gab ein Kombiticket für Bus und Seilbahn, aber trotzdem mußten wir anstehen, um alleine diese in die „echten“ Seilbahnkarten einzutauschen, ja und dann hieß es nochmal warten und immer wieder ein paar cm in der Schlange weiter laufen, so haben wir alles in allem fast 1,5 Stunden gewartet, bis wir endlich in die Seilbahn durften und die war ziemlich vollgestopft! Über 30 Personen dürfen in eine Gondel und so viele waren auch fast drin. Die Fahrt selber auf 3555 m dauert nur ca. 8 min und verläuft ganz unkompliziert. Oben angekommen pfeift einem sofort ein starker, kalter Wind entgegen, also haben wir auch noch Jacken angezogen, sodass wir seit langem mal wieder lange Hosen und 4 Schichten obenrum anhatten! Es war wirklich kalt, laut der Anzeige an der Talstation wohl 7°C. Das erste was wir gesehen und gehört haben waren zunächst nur deutsche Touristen, also haben wir uns erst mal einen ruhigen Fleck gesucht und haben unser Frühstück mit mitgebrachten Brötchen nachgeholt und einfach nur die Aussicht genossen. Die Aussicht ist wirklich atemberaubend. Es war sehr klar und man konnte durch die Wolken bis aufs Meer schauen, was ein Blick! Und diese Stille! Wie schon auf Madeira auf dem höchsten Berg, gab es auch hier keinerlei Geräusche, wenn man es mal geschafft hat, den ganzen Touristen etwas auszuweichen. Ganz oben wächst gar nichts mehr und man sieht nur Vulkangeröll und teilweise auch gelbliche Steine, an diesen Stellen stinkt es auch leicht nach Schwefel. Es gibt 3 Wanderwege auf dem Gipfel, der eine führt ganz hoch zum Gipfel (3718 m), dieser Weg ist aber wohl recht anspruchsvoll, außerdem braucht man hierfür eine Genehmigung, diese bekommt man zwar kostenlos, aber man muß seinen Aufstieg dann auch genau planen. Dadurch möchte Teneriffa verhindern, daß jeder einfach so an den Kraterrand laufen kann. Dies hat dem Kraterrand wohl nicht gut getan, da auch viele Steine mitgenommen wurden, zum anderen mussten wohl viele Menschen „gerettet“ werden, da sie schlecht ausgerüstet waren oder einfach nur erschöpft. Auch wir haben auf der Bergstation der Seilbahn viele Menschen mit FlipFlops, kurzen Hosen und T-Shirt gesehen. Dabei wird auf der Homepage der Seilbahn und in jeglichen Werbeflyern auf die Temperatur und die Bodenverhältnisse auf dem Gipfel hingewiesen. Die anderen beiden Wege sind nicht sehr schwer zu erlaufen, auch für Kinder waren diese Wege kaum ein Problem. Man konnte so in kaum einer halben Stunde in zwei verschiedene Richtungen laufen und ist an einem Aussichtspunkt angekommen. Einfach nur toll! Mit fehlen die Worte, um das genauer zu beschreiben, deswegen poste ich mal noch einige Bilder, dann könnt ihr euch selber von der tollen Aussicht überzeugen! Außerdem hatten wir noch richtigen Schnee in den Händen, auch mal was bei den Temperaturen sonst so auf den Kanaren… Wir mussten dann rechtzeitig den Teide verlassen, um unseren Bus zurück nach Los Cristianos zu erreichen. Auch das hat wieder super geklappt und uns blieb sogar noch kurz Zeit in den Supermarkt zu gehen, bevor es zurück zu unserer Haltestelle ging. Auf jeden Fall war es ein toller Ausflug und das frühe Aufstehen hat sich absolut gelohnt und wir können allen nur empfehlen diese Tour zu machen! Für uns war es von unserem Hafen aus einfacher und auch günstiger mit dem Bus zu fahren, als einen Mietwagen zu nehmen. Mit einem Parkplatz an der Talstation der Seilbahn wäre es auch schwierig geworden. So haben wir zwar bestimmt 1 Stunde mit Warten auf die Busse zugebracht, aber wir mußten uns sonst um nichts kümmern.

Wir können den Teide vom Schiff aus sehen

Wir können den Teide vom Schiff aus sehen

Warten auf den Bus zum Teide.

Warten auf den Bus zum Teide.

Die Seilbahn "Teleferico" bis fast auf den Gipfel des Teide.

Die Seilbahn „Teleferico“ bis fast auf den Gipfel des Teide.

Es kann los gehen!

Es kann los gehen!

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In der Wartehalle, nach fast 90 min dürfen auch wir nach oben fahren.

In der Wartehalle, nach fast 90 min dürfen auch wir nach oben fahren.

In der Seilbahn.

In der Seilbahn.

Mit der Seilbahn geht es nach oben.

Mit der Seilbahn geht es nach oben.

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Manche Steine sind ganz gelb, hier stinkt es nach Schwefel.

Manche Steine sind ganz gelb, hier stinkt es nach Schwefel.

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Wir sind auf gut 3500 m angekommen!

Wir sind auf gut 3500 m angekommen!

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Schnee!!

Schnee!!

Im Hintergrund ist der Gipfel zu sehen.

Im Hintergrund ist der Gipfel zu sehen.

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Die Wanderwege auf dem Teide sind toll gemacht.

Die Wanderwege auf dem Teide sind toll gemacht.

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Blick aus der Seilbahn.

Blick aus der Seilbahn.

Dieser riesige Katamaran lag neulich hinter uns, und er hatte doch tatsächlich blaue "Unterbodenbeleuchtung"!

Dieser riesige Katamaran lag neulich hinter uns, und er hatte doch tatsächlich blaue „Unterbodenbeleuchtung“!

Marina San Miguel, Teneriffa

Am Montag waren wir nochmal mit dem Bus in Santa Cruz, wir haben ein Ersatzfall gekauft und zwei neue Festmacher, da unsere in der Marina Radazul doch sehr gelitten haben. Am Dienstag haben wir dann die Marina Radazul verlassen und wollten eigentlich an den Ankerplatz Bahia de Abona. Aber beim Vorbeifahren wurde klar, dass wir dort nicht bleiben können. Die Bucht war keine geschützte Bucht und da es schon 20 Knoten Wind hatte und die Wellen auch recht ausgeprägt waren, haben wir uns entschieden nochmal 16 sm weiter in die Marina San Miguel zu fahren. Wir waren dann auch recht schnell da, denn das Kap vor der Marina hatte es nochmal in sich! Die Wellen wurden immer noch schneller und aggressiver, höher zum Glück nicht und auch der Wind legte nochmal zu auf über 25 Knoten. Wir mussten dann den Baum schiften und den Kurs zur Marina etwas ändern und dann hat uns eine seitliche Welle erwischt und ist ins Cockpit gespritzt, war aber nur eine leichte Dusche für unsere Sitzkissen und für mich. Die Einfahrt in die Marina war dann zum Glück nicht so schwierig, da die Wellen etwas ruhiger geworden sind. Wir liegen nun direkt im Eck an einer Mauer und neben uns noch weitere Schiffe. Wir liegen mit dem Bug zum Steg und sind mit dem Heck mit zwei Moorings festgemacht. Wir liegen recht ruhig, haben vorne auch Ruckdämpfer eingebaut, sodass wir nicht so stark einrucken. Der Platz hier ist eigentlich ganz gut, wir haben perfektes Hafenkino, weil wir direkten Blick auf die Hafeneinfahrt haben. Es kommen jetzt jeden Tag mehr Schiffe, sehr viele Charterschiffe, viele mit polnischer Crew, und der Hafen wird immer voller! Wir bleiben hier erstmal ein bisschen und dann geht’s weiter nach La Gomera. Ach ja, das tollste von unserer Überfahrt habe ich ja vergessen zu berichten! Wir haben tatsächlich einen Fisch gefangen! Eine Goldmakrele! Sie war wunderschön und hatte die perfekte Größe für uns! Nur leider haben wir sie letztenendes doch nicht gegessen, da kurz bevor wir sie anlanden konnten die Schnur gerissen ist… Tja, aber immerhin haben wir mal was gefangen und das mit der Schnur ist eben dumm gelaufen, aber wir wissen schon, wie wir das beim nächsten Mal vermeiden können! Es wird also doch noch was mit selbstgefangenen Fisch!

Eine Goldmakrele zum Greifen nah!

Eine Goldmakrele zum Greifen nah!

In Santa Cruz.

In Santa Cruz.

Es gibt zum ersten Mal an Bord selbstgeschabte Spätzle!

Es gibt zum ersten Mal an Bord selbstgeschabte Spätzle!

Und zu den Spätzle lecker saure Bohnen!

Und zu den Spätzle lecker saure Bohnen!

Der Hafen hier gefällt uns eigentlich ganz gut, sehr viele Schiffe aus unterschiedlichen Nationen sind hier und das Hafenpersonal ist sehr freundlich und teuer ist es hier auch nicht, Strom und Wasser sind inbegriffen. Heute war großer Waschtag und ich habe die zwei vorhanden Waschmaschinen gleichzeitig benutzt, leider hat der Trockner unsere Wäsche nicht ganz trocken gemacht, sodass das ganze Cockpit voller Wäsche zum Trocknen ist, aber bei dem Wind und der Sonne hier trocknet alles zum Glück recht schnell. Das einzige Manko ist hier der Supermarkt, es gibt zwei in Laufnähe (nicht gerade sehr nah, aber es geht), doch leider sind die hier recht teuer und nicht sehr gut bestückt. Die Produktpalette richtet sich hauptsächlich nach dem Durchschnittstouristen hier, dieser ist ca. 60-90 Jahre alt, ist Engländer oder Deutscher (weiß sich daher mit käsweißer Haut tiptop anzuziehen…) und braucht Unmengen an Sonnencreme, Schnaps und Chips und natürlich Zeitschriften (die „Bild“ bekommt man hier überall). Und da die Touristen die Sachen ja alle brauchen, kann man es ja auch zu einem beliebigen Preis anbieten, wird ja trotzdem gekauft. Wir sind zum Glück ganz gut versorgt und kaufen hier nur die nötigsten Sachen ein. Toll ist hier auch, dass wir kein Trinkwasser schleppen müssen, es gibt einen Automaten, in den man seine Flasche oder Kanister drunter stellt und man bekommt Trinkwasser in sehr guter Qualität für 10 cent den Liter, so sparen wir uns das Schleppen. Einen kleinen Strand haben wir hier auch, dort sind aber viele Felsen und auch viel Welle, mal sehen ob man da so gut baden kann!

Was für ein Kaktus!!!

Was für ein Kaktus!!!

Die Marina San Miguel.

Die Marina San Miguel.

Das Kap vor der Marina.

Das Kap vor der Marina.

Waschtag!

Waschtag!