Ganz normaler Alltag

Puh, schon wieder sind so viele Tage seit unserem letzten Eintrag vergangen! Die Zeit ging schnell vorbei, da wir nicht untätig waren. Die rechte Seite haben wir fertig abgedichtet und der Regentest hat bewiesen, alles ist dicht! Vor allem sehen die Dichtungen jetzt auch wieder schön aus. Alte krümelige Dichtungen mit durchgedrückten Salzkristallen sind nämlich keine Schönheit. Mir der linken Seite haben wir auch schon angefangen, aber die alten Fugen zu entfernen dauert dann doch immer länger. Aber jetzt wissen wir worauf es am meisten ankommt und dann geht das alles schon viel schneller als noch auf der rechten Seite. Wenn wir fertig sind, werden wir wohl 4 Tuben schwarze Dichtmasse und eine Tube durchsichtige Dichtmasse verbraucht haben.

Das Abkleben der Fenster kostet zwar immer viel Zeit, aber es lohnt sich, man hat hinterher weniger Arbeit und es sieht schöner aus. Hierfür haben wir nicht das normale Malerkreppband genommen, dieses reißt leider immer ein. Das blaue hier ist von 3M, kostet dafür leider aber auch mehr, ist aber auch viel stabiler und lässt sich sehr leicht entfernen.

Das Abkleben der Fenster kostet zwar immer viel Zeit, aber es lohnt sich, man hat hinterher weniger Arbeit und es sieht schöner aus. Hierfür haben wir nicht das normale Malerkreppband genommen, dieses reißt leider immer ein. Das blaue hier ist von 3M, kostet dafür leider aber auch mehr, ist aber auch viel stabiler und lässt sich sehr leicht entfernen.

Vorher...

Vorher…

...nachher (die Nieten haben wir nicht wieder eingesetzt, sondern die Löcher mit durchsichtiger Dichtmasse zugemacht.

…nachher (die Nieten haben wir nicht wieder eingesetzt, sondern die Löcher mit durchsichtiger Dichtmasse zugemacht.

Eine neue Starterbatterie haben wir (leider) auch gekauft. Die alte war technisch gesehen noch sehr gut, allerdings hat Sven durch Zufall gesehen, dass immer ein bisschen Säure irgendwo raustropft. Die Stelle zu finden, war gar nicht so einfach, Sven hat versucht sie abzudichten, aber leider erfolglos. Und da wir keine Lust haben, dass uns die Säure dann doch irgendwann das GFK anfrisst, haben wir eben eine neue gekauft.

Unsere neue Starterbatterie.

Unsere neue Starterbatterie.

Unsere Tage sind gut ausgefüllt, wir haben schon viele nette andere Segler kennen gelernt und fühlen uns hier recht wohl. Für euch Leser ist das jetzt alles ein bisschen langweilig, aber: wir fahren ja auch irgendwann wieder weiter und dann wird es auch wieder spannender! Also durchhalten! 🙂

Wenn es regnet, dann aber gleich richtig!

Wenn es regnet, dann aber gleich richtig!

Hier noch ein lustiges Bild. Als wir neulich einen Spaziergang gemacht haben, haben wir diesen Mann gesehen, der mit seiner Taube spazieren gegangen ist, sie hatte tatsächlich eine Leine und ist immer ein bisschen vor ihm her gelaufen. Was es nicht alles gibt.

Hier noch ein lustiges Bild. Als wir neulich einen Spaziergang gemacht haben, haben wir diesen Mann gesehen, der mit seiner Taube spazieren gegangen ist, sie hatte tatsächlich eine Leine und ist immer ein bisschen vor ihm her gelaufen. Was es nicht alles gibt.

Fenster neu abdichten

Sven hat sich ja in der letzten Zeit mit unserer Amateurfunkanlage auseinandergesetzt und ich habe mich um die Dichtungen der Fenster gekümmert. Vor 25 Jahre wurden von der Werft alle Fenster professionell eingedichtet, doch nach so einer langen Zeit gibt jede Dichtmasse den Geist auf. D.h. die Dichtmasse ist keine flexible, silikonartige Dichtung mehr, sondern ist bretthart und krümelig. Dass das nicht mehr perfekt abdichtet, ist natürlich klar. Da wir hier nun Zeit haben, habe ich vor ein paar Tagen angefangen, die Dichtungen mit Hilfe eines dünnen Cutters und eines dünnen Schraubenziehers zu entfernen. Das war ganz schön mühsam. Jetzt gibt es einen sauberen Zwischenraum zwischen Glas (unsere Fenster sind aus echtem Glas und nicht aus Plexiglas wie bei vielen anderen Yachten) und Alurahmen.

Die Fugen an den Fenstern werden von der alten Dichtmasse befreit.

Die Fugen an den Fenstern werden von der alten Dichtmasse befreit.

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Mehrfach haben wir die neuen Zwischenräume mit der Luftpumpe und auch mit viel Wasser ausgespritzt, um auch noch die Dichtungsmassen-Krümel heraus zu spülen. Dabei kommt natürlich momentan Wasser ins Schiff, ist ja schließlich keine Dichtung mehr da… Jetzt muss das ganze erstmal gut austrocknen, was bei dem Wetter hier gar nicht so einfach ist. Die letzten zwei Wochen waren sehr wechselhaft, es gab so gut wie alles: strahlender Sonnenschein und blauer Himmel, dann ist es auch richtig warm, ein paar Minuten später ist die Sicht wieder so schlecht, dass man die Kreuzfahrtschiffe an ihrem Pier hinter unserem Hafen nicht mehr sehen kann, dann regnet es mal mehr und mal weniger, zwischen Regen und Sonne kommen Windböen über 20 Knoten durch, die halten aber auch nur ein paar Minuten an und mit Glück scheint danach wieder die Sonne. Seit ein paar Tagen ist es nun endlich mal regenfrei und so konnten die Fugen gut austrocknen.

Wir bohren die Nieten auf, um diese Stelle komplett neu einzudichten.

Wir bohren die Nieten auf, um diese Stelle komplett neu einzudichten.

Das muss erstmal richtig gereinigt werden.

Das muss erstmal richtig gereinigt werden.

So sieht die alte Dichtung aus, die rausgekratzt werden muss.

So sieht die alte Dichtung aus, die rausgekratzt werden muss.

Das kommt dann dabei heraus

Das kommt dann dabei heraus

Bei den äußeren Fugen landet immerhin alles außen, da will ich noch gar nicht daran denken, wie das innen wird...

Bei den äußeren Fugen landet immerhin alles außen, da will ich noch gar nicht daran denken, wie das innen wird…

Gestern und heute haben wir alles noch mit Aceton gereinigt, um eine saubere und fettfreie Oberfläche zu erzielen. Danach konnte dann abgeklebt werden. Wir haben nun schon eineinhalb Tuben Dichtmasse (zur Abwechslung ist die Marinedichtmasse mal nicht von Sikaflex, sondern von 3M) verbraucht, dafür ist aber auch die rechte Seite zumindest außen so gut wie fertig. Morgen gibt es noch ein paar kleine Stellen abzudichten, im Anschluss wir dann die innere Fuge auch wieder instand gesetzt und dann kann aus auf der linken Seite weiter gehen. Die Dichtmasse von 3M lässt sich meiner Meinung nach etwas leichter aus der Kartusche pressen als Sikaflex, kann aber auch an unserer neuen Kartuschenpresse liegen, den wir gestern noch zufällig bei Lidl gefunden haben.

Sauberes Abkleben der Klappfenster

Sauberes Abkleben der Klappfenster

Und wieder abdichten.

Und wieder abdichten.

In die Fugen passt viel Dichtmasse.

In die Fugen passt viel Dichtmasse.

In Telde haben wir einen sehr guten Baumarkt („Leroy Merlin“) gefunden. Mit dem Bus kommt man von hier recht einfach hin. Dort finden man eigentlich so gut wie alles, was man so braucht. Außerdem befindet sich in diesem Industriegebiet ein „Alcampo“, ein riesiger Supermarkt, bei dem ein Rundgang schon mal eine Stunde dauern kann, sowie eine IKEA-Filiale (der hat übrigens den besten Espresso, und das für 0,50 €!). Uns geht also Arbeit und Material nicht so schnell aus!

IKEA in Telde, nicht weit weg von Las Palmas.

IKEA in Telde, nicht weit weg von Las Palmas.

Hier haben wir eine Ausflug zum Parque Doramas in Las Palmas gemacht.

Hier haben wir eine Ausflug zum Parque Doramas in Las Palmas gemacht.

Im Parque Doramas befindet sich ein kleines kanarisches Dorf, sonntags kann man dort traditionelle Musik und Kleidung bewundern.

Im Parque Doramas befindet sich ein kleines kanarisches Dorf, sonntags kann man dort traditionelle Musik und Kleidung bewundern.

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Mit Bömmeln auf den Schuhen!

Mit Bömmeln auf den Schuhen!

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Hafengebühren und Ankerplätze auf unserer bisherigen Reise

Heute mal wieder ein Beitrag vor allem für andere Segler. Denn häufig möchte man gerne im Vorfeld wissen, was eine Marina kostet. Und da wir dazu auch nicht immer Informationen gefunden haben, folgt nun eine Aufstellung unserer Kosten in den Marinas. Dazu muss man sagen, dass das nicht heißen muss, dass das fixe Beträge sind, denn auch wir haben das ein oder andere Mal gut verhandelt und so einen Rabatt herausgeschlagen. Manchmal sind wir auch als Katamaran berechnet worden und manchmal auch nicht. In wenigen Fällen gab es noch einen prozentualen Rabatt, da wir Trans Ocean Mitglied sind. In manchen Marinas haben dann noch Strom, Wasser und/oder Duschen extra gekostet, das haben wir dann vermerkt. Desweiteren sind wir für uns Segler noch das Vorhandensein von Waschmaschinen und Internet wichtig. Sofern wir über diese Dinge Bescheid wissen, haben wir es notiert. Ob die Marinas nach der Gesamtlänge oder den Quadratmetern abrechnet, ist wohl Sache der Marina. Für uns war es natürlich immer am besten, wenn nach Quadratmeter berechnet wurde, dort haben wir den fairsten Preis bezahlt, denn oftmals haben wir dank Katamaranzuschlag mehr bezahlt als ein nahezu 50 Fuß Einrumpfschiff und da hört die Fairness ja wohl auf. Denn trotz des vielen Platzes, den wir haben, so viel wie ein 50 Fuß Schiff haben wir dann doch nicht! 🙂

Ach ja, als Hinweis für alle Aufbrechenden: Man findet manchmal ja zu hause oder im Auto oder sonst wo Münzen, die mal fürs Freibad, für Waschmaschinen, Schließfächer oder ähnliches da waren. Nehmt die alle mit! Die ein oder andere wird schon in irgendeinen Waschmaschinen- oder Duschautomaten passen!

Fakten als Grundlage für die Berechnung sind bei uns eine Länge von 10,30 m (oder 34 Fuß) und eine Breite von 4,65 m. Sollte sich irgendjemand ein neues Schiff bauen lassen oder kaufen wollen und viel an der europäischen Küste unterwegs sein, d.h. Frankreich, Spanien und Portugal, dann macht es Sinn entweder ein Schiff von 9,99 m oder 11,99 m zu besitzen, denn Schiffe zwischen 10 und 12 m zahlen meistens das gleiche, da ist man natürlich mit gerade mal 10,30 m etwas verarscht…

Wann?Wo?Wieviel? (pro Nacht)Und sonst?
15.04.13Urk Geemente Haven Holland16,05 €Waren nur eine Nacht dort, direkt an der Hafenmauer.
16.04.13Almere, de Bloq van Kuffeler Holland13 €Ruhige Marina mit Schwimmstegen, Internet, Toiletten sind umsonst, für die Duschen braucht man Marken. Almere ist nicht geeignet um länger dort zu bleiben, die Stadt ist mit dem Fahrrad bei zügiger Fahrweise min. 30 min entfernt!
17.04.13Amsterdam, Sixhaven Holland25 €Hafen ist mitten in Amsterdam gelegen! Leider etwas klein und daher immer etwas eng. Strom, Wasser, Toiletten, Duschen und Internet ist alles inklusive. Direkt neben dem Hafen fährt die Fähre auf die andere Seite der Stadt (direkt zum Hauptbahnhof), das ist umsonst und dann ist man wirklich mitten in der Stadt. Wir finden, wer nach Amsterdam kommt, muss auch in den Sixhaven.
20.04.13Haarlemersmeer Holland umsonst am Ufer Hier konnte man einfach am Ufer festmachen, solche Stellen findet man in Holland immer wieder, so gut wie alle sind im Heft der Staande Mastroute angegeben (ANWB Verlag)
21.04.13Schiphol Basculebrug Hollandumsonst Auch hier wieder ein Platz umsonst
22.04.13Alphen a.d. Rijn Holland umsonst Ein ganz toller Platz direkt vor einem Cafe. Man darf max. 3 Tage da bleiben, wenn man 4 bleibt, sagt im Normalfall auch niemand was. In der Stadt findet man alles was man braucht. Einen kleinen Baumarkt, der auch Campingaz-Zubehör hat. Es gibt eine schöne Fußgängerzone und Supermärkte gibt es auch genug. Außerdem gibt es einen "Blokker", dort findet man allerhand Dinge man so braucht: Klobürsten, Eimer, Wäscheständer, Kleinteile und und und, auf jeden Fall anschauen!
27.04.13Waddinxveen Holland umsonst Auch hier mal wieder umsonst am Ufer.
28.04.13Krimpen aan den Ijssel, Ijsselmonde Holland12 € Von den 12 € waren 2 € für Strom. Wasser am Steg war umsont. Die Toiletten und Duschen sind in einem guten Zustand, für die Duschen braucht man allerdings 0,50 €. Toll war in diesem Hafen, dass eine ganz normale Miele-Waschmaschine und ein -Trockner zur Verfügung standen, und das umsont! Außerdem gab es ein Bügelbrett und ein Bügeleisen! Was für ein Luxus!
29.04.13Dordrecht, Maartensgat Holland10 € Einer der tollsten Häfen überhaupt! Schon die Einfahrt ist ein Erlebnis, denn der Hafenmeister muss die Brücke über der Einfahrt von Hand bedienen. Der Hafen ist klein, aber fein. Die Atmosphäre ist sehr familiär und man liegt mitten in der Stadt und kann alles zu Fuß erreichen. Strom, Wasser, Internet und Toiletten waren umsonst, für die Duschen braucht man 0,50 €.
01.05.13Willemstad Holland 19,52 € Wir wollten nicht in die Marina, weil die laut unserem ANWB-Heftchen recht teuer sein soll, außerdem waren auch Plätze für umsonst ausgezeichnet. Dem war leider nicht so, auch an der Hafenmauer mitten in der Stadt muss man bezahlen. Dafür gibts auch Strom, vermutlich hätte man auch die Duschen der Marina benutzen können. Das Örtchen ist wirklich winzig, aber ein Spaziergang einaml herum lohnt sich. Ein Supermarkt ist vorhanden.
03.05.13Sabbingeplaat, Veerse Meer Holland umsonst, wie alle kleinen Inseln im Veerse MeerEin Traum! Das erste Mal richtig Insel-Feeling. Die Insel ist nur so groß, dass man in 10 min einmal außenrum gelaufen ist. Auf der Insel selbst kann man grillen, es gibt große Mülleimer und ein Dixi-Klo, beides wird regelmäßig ausgetauscht. Mit dem Dingi kann man auch ans andere Ufer fahren (dauert vielleicht 10-15 min) und kann dort einkaufen. Auf den Inseln selbst darf man nur begrenzt bleiben, darauf weisen Schilder hin. Zum Festmachen gibt es richtige Stege. Auf jeden Fall auf mind. einer Insel einen Zwischenstop einlegen und entspannen!
10.05.13Bastiaan de Langeplaat, Veerse Meer HollandumsonstDiese Insel ist etwas größer als Sabbingeplaat und auch einfach nur schön um zu entspannen und sich auszuruhen, oder um in aller Ruhe ein paar Arbeiten am Schiff zu erledigen.
13.05.13Middelburg Hollandumsonst an der HafenmauerHier gibt es eine Marina, da wir aber sowieso nur eine Nacht bleiben wollten und auch noch genügend Wasser in unseren Tanks hatten, wollten wir direkt an die Hafenmauer (war auch in der Karte angegeben). Nur leider ist uns ja dort das Unglück mit dem Festmacher in der Schraube passiert. Supermärkte gibt es in Fahrradreichweite.
14.05.13VVW Schelde Vlissingen Holland24,50 €Davon waren 2 € Touristensteuer. Strom kostet Geld, man wirft Münzen direkt in den Stromkasten, wir haben für 2 € ca 5 h Strom gehabt, haben aber auch einen Heizlüfter angehabt. Wasser am Steg war umsonst. Für die Duschen braucht man 0,50 €. Waschmaschinen und Trockner gibt es auch, man braucht dafür aber spezielle Münzen.
18.05.13Breskens Hollandfür uns umsonstHier waren wir nicht in der Marina, sondern nur am Steg der Werft, da wir einen Krantermin wegen unseres Propellers hatten.
23.05.13BlankenbergeVon Blankberge haben wir nicht viel gesehen, wir waren sehr müde und sind am nächsten Tag gleich weiter
24.05.13WSKLUM Nieuwpoort Belgien 24,60 € Von diesem Hafen waren wir etwas enttäuscht. Von solche einem großen Hafen haben wir uns mehr erwartet. Aber schlecht ist der Hafen natürlich auch nicht. Wir haben Internet für 2,20 € für einen Tag gekauft, das war leider so unglaublich schlecht, dass man nicht mal das Wetter abrufen konnte. Wir sind in die Stadt gelaufen, aber das ist wirklich ein sehr langer Fußmarsch, ohne Fahrrad würden wir das nicht mehr machen. In der Stadt gibt es viele Einkaufsmöglichkeiten.
25.05.13Dunkerque Belgien 24,34 € Davon 1 € für Internet und 0,44 € Touristensteuer. Duschen kosten 1 €. Der Hafen ist ganz nett und gut geschützt und auch die Stadt ist ganz nett, bei unserem Besuch allerdings etwas ausgestorben.
26.05.13Calais Frankreich 23,75 € Bei der Einfahrt schön brav funken und sich die Erlaubnis für die Einfahrt holen, da hier viele Fähren ein- und auslaufen. Die Einfahrt in die Marina ist nur zu gewissen Zeiten um HW möglich. Strom, Wasser und Duschen sind inbegriffen. Wenn ihr einen Adrenalin-Kick braucht, dann fahrt einfach mit dem Fahrrad durch die Stadt, das ist wirklich kriminell! Strom, Wasser, Duschen, Internet inbegriffen. Es gibt einen recht schönen Strand, aber das Wasser war natürlich nicht wirklich warm.
28.05.13Boulogne sur Mer Frankreich 23,65 €
30.05.13DieppeAuch hier können wir nicht wirklich etwas sagen, denn wir waren nur ein paar Stunden dort.
31.05.13Fecamp Frankreich29,90 €Strom, Wasser, Duschen inbegriffen. Der Hafen ist relativ groß, das Personal spricht kaum englisch. Es gibt noch einen weiteren Hafen, der nur über eine Schleuse zu erreichen, dort sollte man besser nicht hingehen, im und um dieses Hafenbecken stinkt es ganz schlimm nach Urin und anderen Dingen, die man nicht 24 h riechen möchte. Ansonsten ist Fecamp ein netter kleiner Ort. Man kann toll auf das Kap hoch laufen und hat einen tollen Blick über Strand und Hafen. Wir hatten nur leider den Eindruck, dass wir als nicht Franzosen nicht ganz so willkommen sind.
03.06.13Cherbourg-Octeville Frankreich27,76 € Am Ankerplatz im Becken vor der Marina umsonstGroßer Hafen. Die Stadt ist direkt in der Nähe, dort gibt es einen riesiegen Carrefour, aber der ist leider auch immer etwas teuer. Die Duschen und Toiletten waren zwar noch in Containern, weil neue sanitäre Anlagen gebaut wurden, aber es war seit langem die beste Dusche, da man die Wassertemperatur selber einstellen konnte und auch richtig warmes Wasser kam und es eine richtige Duschbrause gab, sauber war es auch. Waschmaschinen gab es auf Grund der Umbaumaßnahmen keine, aber in der Stadt ist ein kleiner Waschsalon. Ein Besuch ist wohl das Museum direkt am Hafen wert, uns hat leider die Zeit gefehlt. Übrigens war in diesem Hafen bereits die Titanic! Es gibt eine Ankermöglichkeit im Hafenbecken vor der Marina, dort ist man recht geschützt aber der Untergrund ist vielleicht nicht perfekt, aber bei ruhigem Wetter ist das kein Problem (unser Anker hatte beim Aufholen übrigens eine Unterhose an!)
06.06.13Alderney, Kanalinsel England20 €Wir waren dort an einer Boje, diese kostet eigentlich 15 GBP, aber wenn man keine Pfund hat, dann sind das eben 20 €. Im Bojenfeld war ein unglaublicher Schwell, der mich seekrank machte und es sehr ungemütlich gemacht hat, deswegen waren wir auch nicht an Land. Bei ruhigem Wetter ist es aber bestimmt schön dort und das Dingi aufpumpen kann man sich auch sparen, denn es gibt einen "Taxi"-Service, ein Schlauchboot bringt Neuankömmlinge sicher an Land und wieder zurück, umsonst ist das natürlich nicht.
07.06.13Guernsey, St Peter Port, Victoria Marina England31,22 €Ca 52 € für 2 Tage, davon 2 € pro Tag für Strom. Auf Guernsey unbedingt mit dem Linienbus über die Insel fahren. Für ein paar Pfund lohnt sich das wirklich! Früh an der Bushaltestelle sein, vor allem wenn ein Kreuzfahrtschiff da ist!
09.06.13Jersey, St Brelade Bay Ankerplatz EnglandumsonstEin ganz schöner Ankerplatz, aber bei etwas mehr Wind gibt es auch Schwell und man liegt meist auf Legerwall.
10.06.13Jersey, St Abins Bay Ankerplatz EnglandumsonstAuch ein schöner Ankerplatz, aber auch nur zu empfehlen, wenn nicht allzu viel Wind weht.
11.06.13Jersey, St Helier Marina Englandca. 36 € davon ca. 3 € für StromHier wird auch in Pfund abgerechnet, aber Kartenzahlung ist natürlich möglich. Internet, Toiletten und Duschen waren umsont. Die Stadt ist einen Besuch wert, im Vergleich zu Frankreich bekommt man etwas ganz anderes geboten. Die Menschen sind sehr gut gekleidet, man merkt den Reichtum der Insel an jeder Ecke und alles ist geschäftiger als noch in Frankreich.
14.06.13Roscoff Frankreich13,50 €Ganz neue Marina. Da alles noch etwas provisorisch war, haben wir nur den halben Normalpreis bezahlt. Strom, Wasser und Internet gabs am Steg. Die Duschen sind damals nur in Containern gewesen und waren wirklich eine Zumutung. Aber ansonsten ist die Marina sehr schön und sicher. Außerdem gibt es einen Yachtladen, der eine große Auswahl hat. Hinter der Marina ist ein botanischer Garten. Die Stadt ist klein aber fein. Mit dem Fahrrad kann man schöne Ausflüge machen und findet dann auch einen guten Supermarkt.
18.06.13Brignogan Bojenfeld FrankreichumsonstEs gibt ein paar Besucher-Moorings, ich glaube es waren 3 Stück etwas näher an Land und nochmal 2 Stück weiter hinten. Auf jeden Fall nach der Wassertiefe schauen bei der Einfahrt! Das Ankerfeld war sehr schön und es war dort auch sehr ruhig. Wir sind dort "halbtrocken" gefallen, das Wasser stand noch ca. kniehoch. In der Stadt waren wir nicht.
19.06.13L'Aber Wrac Frankreich27,44 €Dieser Hafen ist so gut wie am A... der Welt, aber dennoch ist alles was man braucht vorhanden. Ein Supermarkt gibt es ganz oben auf dem Berg, der hat auch eine ganz gute Auswahl.
21.06.13Brest Marina Chateau Frankreich28,54 € Am Ankerplatz umsonst.Die Marina ist sehr gut geschützt. Duschen und Toiletten gibt es in Containern direkt an den Schwimmstegen und die sind absolut in Ordnung. Die Stadt ist uns recht seltsam vorgekommen, außerdem geht es immer nur steil bergauf, aber nach 20-30 min. wird man mit einem Lidl belohnt! Wir haben danach noch direkt vor der Hafenmauer des Militärhafens geankert, dort war noch genau eine Besuchermooring frei. Der Platz war eigentlich auch sehr ruhig und geschützt, allerdings sind oft sehr große Schiffe vorbei gefahren und wenn wir in dem Moment quer zu deren Welle gestanden sind, dann mussten wir an Bord alles festhalten.
28.06.13Ile de Seine FrankreichumsonstUnbedingt die Tide beachten bei der Einfahrt! Vor allem mit Yachten mit mehr Tiefgang. Wir haben dort geankert, waren aber nicht an Land, weil wir am nächsten Tag direkt weiter sind. Wenn man mehr Zeit hat, ist die Insel bestimmt einen Besuch wert.
29.06.13Audierne Marina Frankreichzwischen 10 und 20 € 🙂Für die ersten Nächte haben wir 19,39 € bezahlt, allerdings nur, weil die nette Dame vergessen hat uns als Katamaran zu berechnen. Da wir realtiv lange in Audierne waren und wir mit dem Hafenmeister (der übrigens sehr gut englisch kann) verhandelt haben, haben wir nur noch 10 € die Nacht bezahlt. Die Duschen waren in einem guten Zustand, allerdings waren sie auch sehr teuer, 2 € für nur ein paar Minuten Wasser war kein Schnäppchen. Leider gabs kein Internet im Hafen, aber ein schönes Cafe an der Promenade hat Internet und guten Apfelkuchen. Der Hafen ist sehr schön gelegen und auch der Ort ist einen Besuch wert. Zweimal die Woche gibt es einen Markt. Nach einer längeren Bergfahrt mit dem Rad erreicht man den recht neuen Lidl, der auch Brezeln hat! Die Rückfahrt dauert dann nur ein paar Minuten. Einen Strand gibt es auch in Fahrradnähe, aber uns war es eindeutig zu kalt zum Baden.
12.07.13Viveiro Marina Spanien27,60 € Ankerplatz umsonstSchon alleine deswegen für immer in unseren Gedächtnis, weil wir hier nach unserer Biskayaüberquerung angekommen sind. Der Hafen ist gut geschützt und das Personal ist sehr freundlich. Die Duschen sind sehr einfach in Containern untergebracht, aber absolut in Ordnung. Strom und Wasser gabs am Steg. Die Stadt ist in laufreichweite, dort findet man auch direkt einen großen Supermarkt. Wir waren danach noch am Ankerplatz direkt vor dem Strand, dort war es wunderschön und wir haben uns von der Überfahrt entspannen können. Der Ankerplatz ist umsonst und gut geschützt, man ankert auf Sand. Leider stinkt es manchmal etwas seltsam nach Fisch, da eine Fischfabrik in "Riechreichweite" ist.
19.07.13Cedeira Ankerplatz SpanienumsonstTraumhafte Ankerbucht in absolut geschützter Lage. Das Ding kann man auch gut an einem Steg befestigen und die Stadt bietet alles was man so braucht. Der Strand ist auch sehr schön. Oftmals gibt es in dieser Gegen dichten Nebel, aber dafür auch wieder sehr sonnige warme Tage. Hier würden wir auf jeden Fall wieder einen Zwischenstop einlegen
26.07.13A Coruna, Marina Spanien22,40 €Die Marina an sich war ganz nett, aber es war sehr unruhig, da der Schwell von draußen alle Schiffe schaukeln ließ. Aufpassen, falls zwei Einrumpfyachten nebeneinander stehen, unbedingt entgegengesetzt einparken, um ein Zusammenstoßen der Masen zu verhindern. Alles war inbegriffen. Nur für die Waschmaschine und den Trockner hat man extra bezahlen müssen. Die Duschen war in einem guten Zustand. Man ist sher stadtnah und daher findet man auch schnell alles was man braucht.
31.07.13Ankerplatz Laxe, SpanienumsonstHier lagen wir an einem traumhaften Strand vor Anker. Um uns rum nur Sand und das Dingi kann man gut über einen langen Slip an Land ziehen und auch anschließen. Der Ort ist klein, man kann ein bisschen auf den Berg hoch laufen und in der Stadt gibt es einen Supermarkt, ein paar Kneipen und eine Hauptstraße, aber das wars dann auch schon.
06.08.13Camarinas Spanien16 €Wir waren zuerst in der kleinen Marina. Der Hafenmeister ist sehr lustig, kann aber kein englisch. Für die Duschen bekommt man einen Schlüssel, die Duschen sind sehr einfach, aber es kommt warmes wasser und es ist nicht eklig dort. Strom und Wasser am Steg ist umsonst und Internet hatten wir auch. Die Stadt ist nicht weit weg, sie ist recht klein, aber es gibt einen Supermarkt, ein paar Kneipen und Apotheken. Danach waren wir am Ankerplatz, zuerst wollten wir direkt vor der Marina ankern, aber der Untergrund ist so schlecht, dass der Anker überhaupt keinen Halt gefunden hat. Deswegen sind wir von der Marina aus gesehen links ums Eck gefahren und dort lagen wir sehr ruhig und der Anker hat sehr gut gehalten.
09.08.13Muros Spanienumsonst am Ankerplatz, 38,25 € in der MarinaDer Ankerplatz war traumhaft schön, man konnte toll baden und lag auch sehr sicher und geschützt, wir hatten bis zu 30 Knoten Wind und der Anker hat perfekt gehalten. Da dann noch mehr Wind gekommen ist und wir einen Ausflug nach Santiago de Compostela machen wollten, sind wir dann noch in die Marina. Dass diese so teuer ist, hätten wir nicht gedacht. Die Duschen dort waren sehr interessant. Es waren nämlich Duschkabinen die man im Garten aufgestellt hat mit Duschbrausen von allen Seiten. Netter Luxus, aber rechtfertigt meines Erachtens nicht diesen Preis. Dennoch war die Marina absolut in Ordnung und ruhig und man war auch direkt in der Stadt, die sehr touristisch ist, aber dennoch sehr nett. Einkaufsmöglichkeiten gab es genug.
14.08.13Caraminal Ankerplatz SpanienumsonstAuch hier wieder ein traumhafter Ankerplatz in den Rias von Spanien. Direkt am Strand bei gutem Halt auf Sand und der riesige Supermarkt (Gadis) mit toller Fischtheke (wie so gut immer in Spanien) liegt direkt am Strand. Eine Marina gibt es auch, aber dort waren wir nicht. In der Stadt war auch immer was los, als wir dort waren, irgendwas hat der Spanier wohl immer zu feiern.
19.08.13Islas Cies, dann Praja Barra Ankerplatz SpanienumsonstZuerst haben wir die Islas Cies angelaufen. Dort haben wir etwas gegessen und dann aber beschlossen, dass es viel zu unruhig ist und haben uns einen anderen Ankerplatz gesucht. Das war wohl auch gut so, denn hinterher haben wir erfahren, dass man für diesen Ankerplatz wohl eine Genehmigung benötigt, ohne kann es teuer werden. Wir hatten natürlich keine. Wir sind dann an den Ankerplatz Praja Barra gefahren und haben dort auf Sand zwischen ein paar anderen Yachten geankert. Hier ist man direkt vor einem FKK-Strand. Mit dem Dingi kann man super anlanden und toll durch die Eukalyptus-Wäder wandern. Einkaufstechnisch ist es schon etwas schwieriger, da muss man mit dem Dingi einen Strand weiter fahren (ca. 10-15 min) und dann ca 30 min bergauf laufen, dort ist ein kleiner Supermarkt, man findet dort etwas Gemüse, Milch, ein paar Dosen und Nudeln. Wennn man morgens kommt, dann gibt es auch Brot.
23.08.13Bayona Ankerplatz SpanienumsonstDer Ankerplatz ist nicht gerade ruhig, aber dennoch recht schön. Das tolle an Bayona war für uns, dass es seit Frankreich zum ersten Mal wieder Yachtzubehörgeschäfte gab, da haben wir auch gleich zugeschlagen. Eine Marina gibt es auch, aber dort waren wir nicht, die soll recht teuer sein. Einkaufsmöglichkeiten gibt es auch. Und ein Spaziergang um das Castell lohnt sich auch.
24.08.13Viano do Castelo Portugal21,66 €Hier waren wir in der Marina. Vor der Marina ist eine Brücke, aber zumindest tagsüber ist sie wohl immer offen. Die Einfahrt in die Marina sieht man recht spät. Einfach bis zur großen Eisenbahnbrücke fahren, und dann rechtwinklig links abbiegen. Die Marina war sehr voll, als wir ankamen, es gab eigentlich gar keinen Platz mehr. Wir durften dann im Päckchen an einer kleinen Yacht festmachen, da es sehr ruhig in der Marina ist, ging das auch gut. Leider liegt man fast genau unter der Eisenbahn- und Autobrücke, aber irgendwann hört man das gar nicht mehr. Man ist sehr nah an der Stadt, die vieles bietet. Auf jeden Fall zum Castell hochlaufen! Und Vorsicht bei der Einfahrt in die Mündung von Viano! Unbedingt Segel reffen oder ganz wegnehmen, dort hat es mal kurz 2-3 Windstärken mehr. Wir hatten da mal kurz bis zu 40 Knoten Wind! So schnell er da ist, so schnell ist er dann auch wieder ein paar hundert Meter weiter wieder weg und man kann ohne Probleme in die Marina fahren.
26.08.13Porto Douro Marina Portugal35 €Die relativ neue Marina ist nicht gerade ein Schnäppchen, dafür ist aber alles sehr neu und inbegriffen (bis auf Waschmaschine und Trockner, die bei unserem Besuch noch nicht funktioniert haben). Die Duschen sind sehr schön und sauber und auch die Geb-ude um den Hafen sind sehr neu und gepflegt. Morgens gibt es immer einen Brötchen-Service, sodass man morgens immer 2 Brötchen pro Person an Bord hat. In die Stadt ist es recht weit und zu Fuß würden wir das nicht machen, aber mit dem Fahrrad geht es. Man verlässt das recht neue Hafengelände und fährt erstmal direkt durch Ghettos durch bis man dann endlich Vila Nova de Gaia erreicht. Dort kann man an jeder Ecke eine Portwein-Verköstigung machen. Auf der andere Seite des Douro liegt Porto. Eine recht nette Stadt, aber vom Hocker gerissen hat sie uns irgendwie nicht. Dennoch, sie ist auf jeden Fall einen Besuch wert.
28.08.13Aveiro Ankerplatz PortugalumsonstEine der sehr sehr wenigen Ankermöglichkeiten an der portugiesischen Küste. Der Ankerplatz ist sehr geschützt und ruhig und baden kann man auch. Der Ort ist sehr klein und bietet außer einem Bäcker (der ist aber richtig gut!) und ein paar Kneipen nicht viel. Irgendwo versteckt im Ort gibt es auch einen kleinen Supermarkt und manch ein Bewohner hat einen kleinen Straßenstand und verkauft dort frischen Fisch. Was man nicht machen muss, ist mit der Fähre auf dei andere Seite fahren. Wenn man das machen will, kann man auch einfach das Dingi nehmen! Zu sehen gibt es dort aber auch nicht mehr.
02.09.13Figueria da Foz Portugal31,30 €Auch hier nicht gerade ein Schnäppchen, für das was man bekommt. Das Hafengebäude ist relativ neu. Allerdings so ungünstig gelegen, dann man Luftlinie nur 50 m davon entfernt ist, aber man muss einmal durch den ganzen Hafen laufen, um an Land zu kommen und dann alles wieder zurück. Somit auch ein langer Weg zu den Duschen. Es gibt eine mehrsprachige Waschmaschinen und einen Trockner, für die man Münzen beim Hafenmeister kaufen muss. Internet, Strom und Wasser am Steg ist umsonst. Die Stadt hat uns irgendwie nicht so gut gefallen. Wenn man ein Fahrrad hat, dann kann man die relativ lange Strecke zum tourisitschen Zentrum fahren, dort ist auch ein toller, langer Strand. Noch ein Stück weiter kommt dann auch noch ein neuer Lidl, mit allem was das Herz begehrt (Brezeln!!).
04.09.13Nazare, Club Naval Portugal20,60 €Nazare hat einen traumhaften Strand, ist aber auch sehr touristisch. Am Ende des Strands kann man auf das Kap hochlaufen, das können wir sehr empfehlen, man hat einen tollen Blick. Einen Supermarkt zu finden ist nicht so ganz einfach, eigentlich gibt es hauptsächlich nur Minimärkte.
06.09.13Peniche Portugal23,04 €Eigentlich sollten wir hier Katamaranpreis bezahlen, d.h. den 1,5 fachen Preis, aber nachdem ich dem Hafenmeister erklärt hatte, dass wir nur ganz schmal sind, hat er ein Auge zugedrückt... Der Hafen ist ganz nett, Strom und Wasser sind vorhanden, aber leider kein Internet. In der Stadt gibt es viele Restaurants und im Industriegebiet auch sehr viele Einkaufsmöglichkeiten. Hier findet man auch einen tollen Strand zum Kyte-Surfen.
08.09.13Cascais, Ankerplatz PortugalumsonstNicht in die Marina gehen, wenn es nicht sein muss. Diese ist sehr sehr teuer (wir hätten bestimmt 50 € bezahlt). Der Ankerplatz ist sehr schön und dort ist auch immer was los. Man liegt dort sehr ruhig, außer wenn der Wind und damit auch der Schwell in die Ankerbucht einlaufen. Dann leert sich die Ankerbucht auch sehr schnell. Die Stadt ist sehr nobel und es gibt einen tollen Park, durch den man laufen kann. Einkaufsmöglichkeiten gibt es genügend, und auch Restaurants sind reichlich vorhanden.
13.09.13Lissabon, Marina Parque de Nacoes Portugal29,17 €Das ist die Marina am Expo-Gelände, daher kann man um die Marina auch schön mit dem Fahrrad fahren und sich das Ausstellungsgelände von 1996 anschauen. Nah Lissabon selbst dauert es mit dem Rad fast eine halbe Stunde, aber der Weg ist ganz gut. Lissabon ist natürlich einen Besuch wert, aber man kann auch mit dem Zug von Cascais aus in die Stadt kommen. 15 Fahrradminuten von der Marina entfernt gibt es einen Lidl und auch andere große Geschäfte, sowie eine große Post.
26.09.13Oeiras Marina PortugalZuerst 49,20 € in der Hauptsaison Ab 01.10. begann die Nebensaison, und wir haben "nur" noch 37,36 € bezahlt.Diese Marina kurz vor Lissabon ist eine einzige Abzocke für uns gewesen. Hier haben wir bezahlt, als hätten wir ein Kreuzfahrtschiff. Zu verhandeln ist hier mit niemandem. Die Duschen sind umsonst, aber in einem schlechten Zustand und für diesen Preis untragbar. Außerdem ist die Marina recht abseits. Man kann zwar in den Ort laufen und dort gibt es ein kleines Einkaufszentrum mit Supermarkt, aber das wars dann auch schon. Was diesen Preis rechtfertigt, wissen wir nicht. Trotz 20% Rabatt war es dennoch die teurste Marina, in der wir waren. Den Rabatt haben wir von der Douro Marina bekommen, also dort unbedingt nach Ermäßigungen für andere Marinas fragen, das bekommt man dann schriftlich. Auch hier gibt es einen Brötchen-Service. Das gute an der Marina war, dass die Waschmaschine und der Trockner mit 1,50 € pro Waschgang sehr günstig waren. Leider hat uns das Wetter dort recht lange gefangen gehalten, sonst wären wir wieder zurück an den Ankerplatz von Cascais.
09.10.13Porto Santo, Ankerplatz kurz vor Madeira PortugalumsonstZuerst wollten wir in die Marina, die war aber absolut voll, dann haben wir den Anker direkt vor der Marina gesetzt. Mit dem Marineros war aber alles sehr kompliziert und unklar, sodas wir letztendlich an den Ankerplatz vor dem Hafenkomplex gegangen sind. Dort waren einige andere Yachten. Dieser Ankerplatz ist umsonst. Ankert man jedoch vor der Marina, bezahlt man wohl den halben Marina-Preis. Vorsicht: Nicht zu weit vorne ankern, da die Fähre im Hafenbecken umdrehen muss. Wenn man außerhalb des Hafenbeckens nah an der Hafenmauer liegt, dann liegt man bei normaler Wetterlage sehr ruhig und geschützt. Der Ankerplatz selbst ist traumhaft, wir haben zum ersten Mal unseren Anker auf 7-8 m sehen können. Alles feiner, heller Sand und das kilometerlang! Hier kam richtiges Inselfeeling auf! Auch das Wasser war wärmer als noch in Portugal und baden war ein Traum! In Laufnähe liegt eine kleine Stadt, dort gibt es einen Supermakt und auch andere Einkaufsmöglichkeiten. Auf Porto Santo kann man auch sehr schön wandern, das haben wir aber nicht gemacht. Jeder der auf dem Weg nach Madeira ist, sollte auf jeden Fall auch Porto Santo anlaufen, da man hier im Gegensatz zu Madeira einen tollen Sandstrand hat und es viel ruhiger zugeht. Uns hat Porto Santo sehr gut gefallen. Ach ja, wenn man bei Hochwasser eine externe Wifi-Antenne richtig ausrichtet, dann kriegt man sogar eine Internetverbindung hin 🙂
16.10.13Quinta do Lorde Marina Madeira Portugal36,62 €Trotz 20% Trans-Ocean Rabatt ist auch diese Marina kein Schnäppchen. Die Marina selbst ist sehr schön, direkt vor einer Felswand gelegen. Nur leider befindet man sich inmitten eines Resorts, in dem zu unserer Zeit nichts los war und es auch keinerlei Einkaufsmöglichkeiten gibt. Den Strand mit künstlich angelegtem Schwimmbecken, das bei Hochwasser vom Meerwasser geflutet wird, darf man eigentlich auch nicht benutzen, zumindest nicht umsonst. Die Duschen sind in einem sehr guten Zustand. Leider sind die Waschmaschinen und der Trockner mit 8 € etwas teuer. Strom, Wasser und Internet gibts am Steg inklusive. Gut ist, dass die Marina einen kostenlosen Shuttle ins benachbarte Machico anbietet, dort findet man alles was man braucht. Eine Busfahrt für ein paar Euro nach Funchal lohnt sich schon alleine wegen der Busfahrt. Funchal selbst konnten wir nicht so viel abgewinnen. Die Marina haben wir uns dort angeschaut und gefragt ob für uns noch ein Platz frei wäre. Dem war nicht so, außerdem hat sie uns auch nicht sonderlich gefallen. Direkt vor der Marina kann man ankern, aber viel Platz gibt es nicht, und Schwell steht dort immer. Also auch nicht uneingeschränkt empfehlenswert. Wenn man auf Madeira ist, sollte man auf jeden Fall wandern gehen, es gibt auch sehr viele Routen, für die man weder eine besonders gute Kondition noch besondere Ausrüstung braucht.
27.10.13Teneriffa, Ankerplatz San Andres Kanarische Inseln SpanienumsonstDieser Ankerplatz ist wirklich nicht zu empfehlen, außer es hat absolut gar keinen Schwell, was eigentlich nie vorkommt.
28.10.13Teneriffa, Marina Radazul Kanarische Inseln Spanien22,95 €Wir hatten einen ziemlich schlechten Platz in der Einfahrt der Marina. Hier kam die ganze Zeit Schwell rein, der uns immer vor und zurück fahren ließ, dabei haben Festmacher, Schiff und Crew sehr gelitten. Da auch Festmacher kaputt gegangen sind, haben wir 20% Rabatt bekommen. Es gibt einen sehr schönen Strand mit schwarzem Sand und auch eine Bushaltestelle, denn anderes kommt man hier kaum weg. Von dort aus kann man aber gut nach Santa Cruz fahren, um einzukaufen.
05.11.13Teneriffa, Marina San Miguel Kanarische Inseln Spanien13,43 €Wir haben schon viel schlechtes von dieser Marina gelesen, können das aber überhaupt nicht bestätigen. Uns hat es dort sehr gut gefallen. Die Marina hat eine mittlere Größe und man trifft dort viele andere Segler. Das Personal ist ausnahmslos freundlich und hilfsbereit. Die Tankstelle ist sehr gut gelegen und auch die Einfahrt ist recht einfach und man hat genügend Platz um in der Marina seine Segel aufzuräumen. Den unschlagbar günstigen Preis haben wir vorher per E-Mail erftagt, aber wir glauben, dass das nicht der richtige Preis für uns war, vermutlich hätten wir um die 20 € bezahlen müssen. Strom und Wasser gibts am Steg umsonst. Die Duschen sind sehr einfach, und warmes Wasser ist begrenzt, also nicht duschen gehen, wenn gerade viele Charterschiffe angekommen sind! Internet gibt es auch, allerdings nur mit externer Antenne bei guter Sicht auf die Bar, also nur bei einem Platz weit vorne. Von hier aus fährt auch ein U-Boot ab, mit dem man die Unterwasserwelt bestaunen kann. Es ist aber ziemlich teuer und wir wissen nicht, ob sich dieser Unterwasserausflug lohnt. Mit dem Fahrrad ist man in 20 min beim riesigen Mercadona. Dort ist auch ein Industriegebiet, dort findet man alles was man braucht.
17.11.13Teneriffa, Ankerplatz Los Cristianos Kanarische Inseln SpanienumsonstDiesen Ankerplatz haben wir sehr gemocht. Dort ist man in der Abdeckung der Insel und hat damit meist kaum Wind. Allerdings steht immer Schwell am Ankerplatz, aber der stört kaum. Man liegt direkt vor einer großen Touristenmeile und einem Sandstrand und kann auch toll baden. Mit dem Dingi kann man gut an Land, dort gibt es auch Duschen am Strand, so kann man zuerst den Sand abwaschen, bevor man in die Schuhe steigt. An der Promenade ist ein Restuarant am anderen, alles zu recht günstigen Preisen. Dort gibt es auch fast überall Internet. Der Ort selbst hat uns auch ganz gut gefallen, man findet hier alles was man braucht. Hier ist auch eine große Bushaltestelle, von hier fährt auch der Bus auf den Teide. Wir würden wieder mit dem Bus fahren und nicht mit dem Mietwagen, erstens ist es billiger und zweitens bekommt man viel mehr von der Fahrt mit, wie wenn man selber fährt und sich auf die Straße konzentrieren muss. Und drittens muss man sich keinen Parkplatz auf dem Teide suchen, das ist auch nicht ganz einfach.
19.11.13San Sebastian Marina, La Gomera Kanarische Inseln Spanien22 €Die Marina ist recht schön und gut geschützt, im Vorhafen (dort legen die Fähren und die Kreuzfahrtschiffe an) hat man genügend Zeit, um seine Segel aufzuräumen. Das Hafenpersonal ist recht nett, nur der Herr im Büro hat etwas lange gebraucht, um alles auszufüllen. Man bekommt eine Magnetkarte, die auch für die Duschen gilt. Die Duschen sind nicht gerade atemberaubend aber völlig in Ordnung. Soweit ich weiß, gibt es keine Waschmaschinen. Internet muss man gegenüber an der Tankstelle für 2 € pro Tag kaufen oder man wartet bis die Fred Olsen Fähre einläuft, dann kann man das Internet von dieser Fähre benutzen 🙂 San Sebastian ist ein sehr netter Ort, man findet dort alles was man braucht. Einen Mietwagen braucht man hier nicht, da die Buslinien sehr leicht zu verstehen sind, der Busbahnhof nicht weit weg ist und man so die ganze Insel erkunden kann und die Fahrt richtig genießen kann, und die ist wirklich ein Highlight, egal in welche Richtung man fährt.
22.11.13Los Gigantes, Teneriffa Kanarische Inseln Spanienzuerst 16,86 €, dann 25,68 €In diese Marina sollte man nur bei ruhigem Wetter einlaufen, die Einfahrt ist schmal und danach geht es gleich wieder um die Kurve. Wenn hier zu viel Schwell steht, kann das schlecht ausgehen. Die Marina selbst ist nicht für Besucher ausgelegt. Sie ist voller Einheimischer und Besucher sind auch nicht wirklich willkommen. Trotzdem waren alle freundlich zu uns. Zuerst hatten wir einen Platz direkt an der Hafenmauer in der Einfahrt, das war mit der Tide und den ganzen vorbeifahrenden Schiffen nicht ganz ideal, deswegen auch billiger. Dann kam aber mehr Wind und wir mussten uns ins Eck des Hafenbeckens verholen, allerdings wieder an die Mauer, sodass man sich gut gegen den Tidenhub absichern musste. Wenn aber die Festmacher einmal richtig eingestellt sind, dann muss man nichts mehr machen. Wir empfehlen bevor man in die Marina möchte eine E-Maili zu schreiben oder anzurufen, sonst kann man auch wieder rausgeschickt werden. Der Ort selbst ist sehr touristisch aber das ist ja auch mal nett. Einen großen Supermarkt gibt es etwas weiter weg, da kann man mit dem Bus hin fahren. In Los Gigantes selbst gibt es ein paar Mini-Märkte, die haben auch so gut wie alles, ist aber ein bisschen teurer. Die Duschen sind nicht so toll, aber es kommt warmes Wasser, was will man mehr. Internet gibt es leider gar nicht, außer man geht in ein Restaurant.
01.12.13Santa Cruz de La Palma, La Palma Kanarische Inseln Spanien18,07 €Die Marina ist recht neu und auch sehr schön angelegt, allerdings kommt immer (egal wie der Wind steht) Schwell in die Marina und lässt alle Schiffe ziemlich wackeln, das ist wohl auch der Grund warum die Marina fast immer ziemlich leer ist, der Vorteil davon ist, dass man eine Box für sich ganz alleine hat, damit kann man sich besser festmachen und die Masten können nicht aneinander krachen. Die sanitären Anlagen sind in einem tiptop Zustand, hier hatte ich seit langem mal nicht das Gefühl, schnell wieder aufs Schiff zurück zu wollen. Es gibt eine Waschmaschine und einen Trockner für jeweils 4 €. Internet gibt es auch und man ist direkt in der Stadt. Auf La Palma kann man auch wunderschön wandern und auch das Busnetz ist leicht verständlich und sehr günstig,so kann man die ganze Insel gut erkunden. Leider kann man nicht auf den Gipfel mit dem Bus fahren, dazu bräuchte man dann doch einen Mietwagen.
23.12.13Ankerplatz Pasito Blanco, Gran Canaria Kanarische Inseln SpanienumsonstEin schöner Ankerplatz bei ruhigem Wetter. Wir waren hier nur eine Nacht und da war es ruhig, mehr können wir leider dazu nicht sagen. Wir waren auch nicht an Land.
24.12.13Marina Las Palmas, Gran Canaria Kanarische Inseln SpanienCa. 8 €Die Marina in Las Palmas ist sehr groß. Man fährt zuerst an den Reception-Steg und geht ins Office, dann wird einem ein Platz zugeteilt. Man liegt hier sehr ruhig und hat Strom und Wasser und auch Internet am Steg. Für Strom und Wasser ist eine einmalige Anschlussgebühr fällig und dann noch ein täglicher oder manatlicher Grundbetrag. Hier wird nach qm abgerechnet, ca. 15 cent pro qm sind fällig, das ändert sich relativ oft. Die Duschen sind unendlich weit weg, deswegen haben wir sie noch nie benutzt, aber angeschaut habe ich sie trotzdem, sie sind einfach aber absolut in Ordnung. Leider ist das Büro-Personal nicht sehr freundlich, um nicht zu sagen unfreundlich, und eigentlich ist es auch nur diese eine Frau, die bei jedem Besuch einen Gesichtsausdruck hat, als hätte sie den schlimmsten Job der Welt. Die Marineros sind auch immer recht ernst, aber immer freundlich. Die Innenstadt ist nicht weit weg, und dort findet man auch alles was man braucht. Es gibt das riesige Einkaufszentrum "El corte Ingles", allerdings ist es dort recht teuer. Ansonsten gibt es noch "Super Dino", dort ist das Gemüse/Obst immer recht günstig und auch sonst manche Sachen. SuperDino liefert auch ans Schiff, was auch alle nutzen, die eine längere Strecke vor sich haben. Alternativ gibt es natürlich auch einen Mercadona, der ist ist der Stat nicht allzu groß, aber außerhalb gibt es auch noch einen. Außerdem gibt es mehrer Lidl auf der Insel mit vielen deutschen Spezialitäten. Schiffschandler gibt es im Hafen genug und ein sehr großer Baumarkt befindet sich ca. 10 km entfernt in Telde. Wenn man nichts besonderes braucht, dann reicht womöglich auf der kleine Baumarkt im Keller des Corte Ingles.
29.04.14Ankerplatz Mindelo, Sao Vicente, Kap VerdenumsonstPlatz zum Ankern hat es genug, der Ankergrund ist meist Sand. Der Ankerplatz selbst ist umsonst. Will man mit dem Dingi anlanden, kann man das am Strand machen, wir fanden aber, dass unser Dingi am Marinasteg besser aufgehoben ist und haben hierfür eine tägliche Gebühr bezahlt. Wir haben insgesamt für 2 Wochen bezahlt und täglich weniger als 1 € dafür bezahlt. Wasser kann man in der Marina holen, für ca. 550 l haben wir 10 € bezahlt.
01.06.14Ankerplatz St. Laurent du Maroni, franz. GuyanaumsonstSehr schöner und ruhiger Ankerplatz, an dem aber beachtet werden muss, dass die Strömung mehrfach täglich die Richtung ändert und so stark ist, dass sich alle Schiff danach ausrichten, außer der Wind ist sehr stark. Müll kann man ganz einfach an Land wegbringen. Einen Wasserhahn gibt es gleich links im "Camp de la Transportation", es ist von guter Qualität. Eine normale Tankstelle ist ca. 15-20 min Fußminuten entfernt.
19.09.14Mooringfeld Domburg, Suriname8,50 €/Tag in der ersten Woche, 7,50 €/Tag in der zweiten Woche, 6,50 €/Tag in der dritten WocheDas Mooringfeld besteht aus ca. einem Dutzend Moorings, die in einem guten Zustand sind. Für die Mooringgebühr kann man den Dingisteg, Duschen und Toiletten benutzen und bekommt das Passwort für den Internetzugang. Sofern man eine Wifi-Antenne hat, kann man dieses je nach Mooring auch gut auf dem Schiff empfangen. Eine Bar ist auch vorhanden. Leider ist das Wasser in den Duschen und damit auch an jedem anderen Wasserhahn hier nur gefiltertes Flusswasser und kein Trinkwasser! Zum Duschen ist das ausreichend, aber wenn man bspw. Wäsche an Bord selbst waschen möchte, sollte das Wasser nochmal gefiltert werden, da es sehr braun ist. Trinkwasser kann man bei den Fischern ein paar hundert Meter weiter bekommen. Eine Waschmaschine ist auch vorhanden, allerdings nur eine sehr kleine Toplader-Maschine (5 kg Wäsche), die verhältnismäßig teuer ist (25 SRD, ca. 6 €). Gewaschen wird dann auch mit einfach gefiltertem Flusswasser. Domburg ist relativ weit weg von der Hauptstadt Paramaribo, Busse gibt es, aber leider keinen Fahrplan dazu. Die Devise lautet morgens sehr früh an der Straße auf einen Bus zu warten. Ein Mietwagen ist hier sehr günstig, je nach Mietdauer zwischen 10 und 13 € pro Tag, einfach in der Bar nachfragen. Benzin ist an der Auto-Tankstelle recht günstig, ca. 1,10 € für Diesel oder Benzin. ACHTUNG: Seit November gibt es nun auch Trinkwasser am Dingisteg! Außerdem gibt es einen größeren China-Supermarkt, der recht günstige Preise und ein gutes Sortiment hat.

Antennen-Erdung und Mantelwellen

Eine gute Antennen-Erdung (als „Gegengewicht“ zu einer sog. Langdraht-Antenne) ist auf Kunststoffschiffen gar nicht so einfach hinzubekommen. Man braucht diese aber, damit die Antenne gut funktioniert, d.h., den größten Teil der vom Sender abgegebenen Hochfrequenz-Leistung auch über die Antenne in den Äther abzustrahlen kann und diese nicht durch Reflexion teilweise wieder zurück in den Sender befördert wird. Wenn das aber geschieht, hat man sogenannte Mantelwellen (heißen so, weil diese auf der Ummantelung des Koax-Speisekabels des Senders zur Antenne zurücklaufen). Und die kann man gar nicht gebrauchen. Die sind nämlich beim Senden für sehr unschöne Effekte verantwortlich, wie da wären: erhebliche Abstrahlungsleistungseinbußen, lustige Töne im Radio, leuchtende Lämpchen auf dem Schaltpanel (gespeist durch die von den im Schiff verlegten Leitungen, die nun als Antenne für die Mantelwellen fungieren), Abstürze von Computerperipherie (USB-Hub, seriell zu USB Wandler) und am schlimmsten, der Kompass vom Autopiloten spielt verrückt, d.h. der Autopilot wäre unterwegs beim Betrieb der Kurzwellen-Anlage nicht zu benutzen. Da all das bei uns auch auftritt, muss also dringend die Erdung unserer Antenne verbessert werden. Bisher ist die Erde bei uns an die Schiffsmasseleitung angeschlossen, d.h. am Minuspol der Batterie, der wiederum mit den beiden Motoren, den Saildrives, den Opferanoden, dem Geräteträger, der Reling und was sonst noch alles so geerdet ist, verbunden ist. Nun haben wir, um die Schiffsmasse mit der Erde für die Antenne zu entkoppeln eine kapazitive Erde gebaut. Diese besteht aus 600 µm dicker Alufolie, die in den Rumpf geklebt wurde und die nun kapazitiv (d.h., die eine Platte des so entstandenen Plattenkondensators ist die Alufolie, das Dielektrikum ist das GFK des Rumpfs und die andere Platte des Kondensators ist das Meer) mit dem Meer als Erde koppeln soll. Das klappt prinzipiell ganz gut, wenn die verfügbare Fläche des Plattenkondensators groß genug ist. Leider steht bei uns aber nur ein knapper Quadratmeter an brauchbarer Fläche zur Verfügung (der Bereich hinter dem Ruder auf der Steuerbordseite) und das reicht alleine offensichtlich nicht ganz aus (andere Schiffe berichten von guten Ergebnissen mit mindestens 2 qm Fläche). Das Problem ist, die Erdung muss so nahe wie möglich am Antennentuner (das ist ein Gerät, das durch das automatische Zuschalten von Kapazitäten und Induktivitäten die Antennenlänge künstlich verändert, sodass die so entstandene effektive Antennenlänge mit der Wellenlänge der gerade zu sendenden oder zu empfangenden Frequenz zusammenpasst) sein und der muss wiederum so nahe wie möglich an der Antenne sein, also bei uns im Steuerbordrumpf ganz hinten, direkt unter der Decks-Durchführung der Antennenzuleitung zum isolierten Achterstag, das ja unsere Antenne ist. Daher haben wir zusätzlich die bereits vorhandenen Erdungsschwämme angeschlossen. Das sind kleine poröse Kupferpads, die außen am Rumpf angebracht werden und durch direkten Kontakt mit dem Wasser die Erdung herstellen. Leider nimmt die anfangs gute Erd-Wirkung schnell durch Bewuchs ab, so dass diese alleine nicht ausgereicht haben. Nach einem weiteren Sende-Test, haben wir dann doch wieder die Schiffsmasse dazugeschaltet und sind nun auch wieder nicht besser dran als zu Anfang. Als nächstes haben nun noch Mantelwellensperren an der Speiseleitung der Antenne installiert, das sind Ferritkerne, die als Barrieren für Hochfrequenz dienen. Damit wird die Situation etwas besser und beim Senden auf wenigstens manchen Frequenzbändern, lässt sich unser Autopilot nun nicht mehr aus der Ruhe bringen. Das ist jedoch immer noch nicht zufriedenstellend und muss weiter verbessert werden. Wir arbeiten dran…

Neuverkabelung von Navigation und Funk

Neuverkabelung von Navigation und Funk

So sieht das doch gleich besser aus!

So sieht das doch gleich besser aus!

So siehts unter unserem Schaltpanel aus.

So siehts unter unserem Schaltpanel aus.

Das sieht nach Arbeit aus!

Das sieht nach Arbeit aus!

Im Maschinenraum, vorbereitet für die kapazitive Erde.

Im Maschinenraum, vorbereitet für die kapazitive Erde.

Dieses dicke Alufolie-Klebeband haben wir im Baumarkt gefunden, bei den Dämmstoffen. Das wird jetzt auf die vorbereitete Fläche geklebt.

Dieses dicke Alufolie-Klebeband haben wir im Baumarkt gefunden, bei den Dämmstoffen. Das wird jetzt auf die vorbereitete Fläche geklebt.

Das Einkleben ist eine mühevolle Arbeit, da man schlecht hinkommt.

Das Einkleben ist eine mühevolle Arbeit, da man schlecht hinkommt.

Alufolie verlegt.

Alufolie verlegt.

Die Alufolie ist nun auch mit dem Antennentuner verbunden.

Die Alufolie ist nun auch mit dem Antennentuner verbunden.