Zu Hause

Die letzte Woche (Ende März) auf „dem Dicken“ haben wir zusammen mit dem neuen Eigner Florian verbracht. Alles wurde noch einmal genau unter die Lupe genommen, die Maschinen gestartet, das Rigg begutachtet, der Autopilot getestet, die Elektrik und die Elektronik auf Funktion geprüft, erneut erläutert und erklärt. Als keine Fragen mehr offen waren, hat Florian die finale Bezahlung getätigt und unser Schiff gehörte nun nicht mehr uns. Komisches Gefühl, das nimmt man zwar zur Kenntnis, realisiert es aber noch nicht wirklich. Unsere gemeinsame Woche mit Florian verging wie schon das letzte Mal im Dezember sehr schnell. Wir haben uns erneut gut verstanden und auch wieder interessante Diskussionen geführt. Am letzten gemeinsamen Abend an Bord haben wir uns noch eine Pizza vom „Pizzboat“ geordert, einem Katamaran mit Pizzaofen, der vom Wasser aus Pizza bäckt und auf Wunsch sogar auf GPS Position ausliefert. Tolle Sache! Am Samstag Morgen haben wir den Dicken dann endgültig verlassen. Nach zwei Dinghifahrten (wegen des vielen Gepäcks) standen wir dann am Steg von St. Anne und haben ein letztes Mal mit gemischten Gefühlen zurückgeschaut. Hans hat uns abgeholt und wir haben den Samstag dann zusammen mit unseren Freunden bei Gabi und Hans in ihrem schönen Haus verbracht. Am Sonntag hat uns Hans zum Flughafen gefahren und da waren wir nun das erste Mal „allein“ und uns wurde langsam bewusst, das dies das Ende unserer vierjährigen Reise bedeutet, die wir zu zweit begonnen hatten und nun zu dritt beenden. Der Flug nach Frankfurt verlief reibungslos, auch die anschließende Bahnfahrt nach Stuttgart, wo wir von unseren Familien herzlich empfangen wurden.

Nun ist die Reise für uns endgültig vorbei und ein neues Abenteuer kann beginnen, das Abenteuer Familie. Wir freuen uns drauf! Dem neuen Eigner Florian und seiner Familie wünschen wir „fair winds and calm seas“ und natürliche die obligatorische Handbreit Bier unterm Schaum.

Bier nach Schiffs-Check

letzte Formalitäten werden erledigt, „der Dicke“ gehört uns nun nicht mehr

der neue Eigner bei seiner ersten Wartungsarbeit

wir nehmen Abschied

letztes Mal am traumhaften Strand von St. Anne

Pizza vom „Pizzboat“

Grillparty bei Gabi und Hans

Tom hat unglaublich leckere Steaks besorgt

Chris und sein Bruder, der auch Tom heißt und der gerade von New Zealand zu Besuch da war

Tom ist Lea nicht ganz geheuer

Lea reitet auf Emmi

auch Kaktus ist noch vorbeigekommen

Tom am nächsten Morgen

das war harte Arbeit!

am Flughafen

wir schlafen uns über den Atlantik

wieder in Deutschland, in ein paar Stunden sind wir daheim…

Was Karibisches!

An Heiligabend haben wir mal was typisch karibisches gemacht: Essen, Trinken, Liming. Wir haben uns an heilig Abend vormittags mit Chris, Tom, seiner Schwester Petra, die vor zwei Tagen erst mit ihrer Tochter Nina auf ihrer Arethusa über den Teich gesegelt kam und Kathrin und Jürgen von der Amaroo bei Gabi und Hans zu Hause versammelt und es uns mal so richtig gutgehen lassen. Zum Frühstück gab es frische Austern aus der Bretagne mit eiskaltem Champagner und Limetten aus dem eigenen Garten, dann Shrimps in scharfer Knoblauchbutter mit Baguette und Knoblauch/Ingwer Butter, gefolgt von Langusten, die ein paar Stunden vorher noch im Meer herungelaufen sind. Nach der obligatorischen Futternarkose haben wir uns erst einmal an Hans Bar gütlich getan, um die Verdauung vernünftig in den Griff zu bekommen. Nachmittags wurde dann der Grill angeschmissen und mächtige Rindersteaks gegrillt. Dazu geb es natürlich Chicken-Drumsticks und Merguez-Würstchen und selbstverständlich  ausreichend Bier. So haben wir einen wunderschönen Tag verbracht, geredet und viel gelacht. Lea hat auf der großen Terasse viel Platz zum Krabbeln gehabt und Emmi, der Hund von Gabi und Hans, hat dabei auf sie aufgepasst. Danke nochmals Gabi und Hans für die Einladung und den schönen Tag!

Ankunft bei Gabi und Hans.

die Jungs leben noch

Es gibt Austern mit Vanillekipferl 🙂

Chris bring die zweite Ladung Austern

Lea und Emmi

Barbie

Chris freut sich!

Tom liegt in der Hängematte ab

liming

Tom am nächsten Morgen

Des isch koi Hexewärg oder die SSL-Verschlüsselung

Anm. d. Red.: Folgendes ist ein Gastbeitrag des neuen Eigners von Blue Felix. Florian hat zweifels ohne schriftstellerisches Potential, übertreibt jedoch schamlos 🙂 Lieber Florian, Du bekommst den Dicken bestimmt schnell in den Griff. Am Anfang wird Deine Lernkurve jedoch steil sein, so wie es bei uns ja auch der Fall war…

Ich sitze im Flieger zurück von Martinique in die Heimat. Mein Schädel brummt immer noch. Wie war das nochmal mit dem Inverter und dem Landstrom? Ich versuche mich zu erinnern. Landstrom nur am Bug anschließen, nie in der Backskiste, sonst… Ja, was passiert da nochmal? Und da war noch so ein Schalter… Ich kann mich schwerlich erinnern! Und auf einmal poppen vielen Informationen hoch, die mir Sven und Sabine bereitwillig und gebetsmühlenartig versucht haben beizubringen. „Wenn du den Motor startest musst du…, das musst du regelmäßig warten…, hier musst du darauf achten…, hier findest du…, das ist wichtig…, das musst du unbedingt machen…, ich würde dir empfehlen…, wir machen das so…, nimm auf gar keinen Fall dieses…!!!“ Irgendwie fühle ich mich benebelt, wie auf Drogen und zugleich doch hochzufrieden, denn neben Millionen Informationen, die in der vergangenen Woche auf mich eingeprasselt sind, habe ich auch den Kaufvertrag für „den Dicken“, so nennen Sven und Sabine Blue Felix liebevoll, im Handgepäck. Es ist ein befreiendes und tief beruhigendes Gefühl in wenigen Monaten nach Martinique zurückkehren zu können und einen neuen Lebensabschnitt als Eigner von Blue Felix beginnen zu können. Plötzlich erscheinen einem alle Probleme, mit denen man sich üblicherweise in Deutschland rumärgert und die einem so eine Heimreise so unendlich erschweren nur noch klein, fast unscheinbar, nichtig. Nahezu so weit weg, wie diese ganzen Informationen die mir Sven und Sabine zu Felix und seiner Handhabung gegeben haben.

Mit dem guten Gefühl endlich das richtig Schiff für unser Abenteuer gefunden zu haben, lehne ich mich zurück und schlafe im Flugzeugsitz ein. Ich träume davon, wie ich mit meiner Frau und meiner Tochter von Insel zu Insel ziehe, wie wir in den Sonnenuntergang hineinsegeln, wie wir an einsamen Stränden Sandburgen bauen und an bunten Riffen schnorcheln. Doch plötzlich rauscht aus dem Unterbewusstsein wieder ein Squall an düsteren Gedanken heran. Er wird immer mächtiger und verdrängt alle schönen Träumereien in Windeseile. Da sind sie wieder, diese Fragen: Was hat Sven nochmal gesagt, was ich machen muss, wenn ich den Außenborder betanke? Wieviel Dieseladditiv muss ich nach dem Tanken zugeben? Welche Leine war nochmal für das zweite Reff? Wie konnte ich eine Route im Navigationsprogramm planen? Mein Gott, das haben mir doch Sven und Sabine in aller Ruhe und Ausführlichkeit erklärt. Es war nur so unheimlich viel. Es kann doch nicht sein, dass ich so viel vergessen habe.

Es ist das Eine ein gut gewartetes Schiff zu kaufen, aber es ist etwas ganz Anderes, wenn man es, wie in meinem Fall, von den bisherigen Eignern mit so viel Hingabe und Geduld übergeben bekommt. Sven, Sabine und Lea (SSL) waren großartige Gastgeber. Es ist ja schon eine Ausnahmesituation mit Freunden oder der eignen Familie eine Woche gemeinsam auf einem Segelschiff zu verbringen, aber mit einem Wildfremden, wie mir, ist es doch eine gehörige Herausforderung. Ich für meinen Teil kann jedenfalls nur sagen, dass es eine angenehme Woche bei SSL war, die von einem freundlichen und herzlichen Umgang geprägt war. Natürlich standen bei uns die technischen Belange von dem Dicken und Organisatorisches im Vordergrund, dennoch hatten wir eine lustige und spannende Zeit. Auch der tagelange Dauerregen vermochte es nicht die Laune zu trüben. Vielmehr brachte er ungeahnte Gesangstalente zum Vorschein („why does it always rain on me?“, „I´m singing in the rain“, etc.). Für Sightseeing ist ja auch Zeit, wenn wir wiederkommen. Letztlich kann ich sagen, dass ich ein tolles Schiff von großartigen Menschen gekauft habe und während ich diese Zeilen schreibe, setzt sich vor meinem inneren Auge auf einmal alles zusammen, wie von Zauberhand. Plötzlich ergibt alles einen Sinn. Mein Geist hat zwar viele Detailinformationen vergessen, aber er hat das wichtigste gelernt. Er hat die SSL-Verschlüsselung für ein glückliches Yachti-Leben geknackt. Letztendlich ist es ganz einfach: Plane was du machen willst. Überstürze nichts. Wenn du ein Problem an Bord hast, überdenke es gründlich. Finde die Ursache. Nimm dir Zeit für die Suche nach einer adäquaten Lösung mit Bordmitteln. Probiere es zu reparieren und wenn es nicht klappt, suche einen neuen Ansatz. Du brauchst nicht hetzen. Du wirst eine Lösung finden, denn: Des isch koi Hexewärg.

liquid sunshine

Wir inspizieren die Maschinenräume.

Mast-Kontrolle

Blue Felix segelt sein einem Jahr das erste Mal wieder.

Florian am Steuer

Wir räumen die Segel auf.

Vertrags-Business

Willkommen zum Blog von Blue Felix

Hervorgehoben

Blue Felix ist seit März 2017 verkauft. Blue Felix hat uns 4 Jahre auf unserer Reise begleitet und uns sicher und komfortabel überall hin gebracht. Wir sind nun wieder zurück in Deutschland und starten das Abenteuer „Familie“. Dieser Blog bleibt trotzdem noch eine Zeit lang bestehen und ist vielleicht denen Unterhaltung und Hilfe, die eine ähnliche Reise planen.

UPDATE: Blue Felix is NO LONGER for sale!

UPDATE: Blue Felix is sold now. We wish the new owner fair winds, calm seas and as much fun as we had.

We would like to thank all of you for your interest in Blue Felix and wish you good luck in finding your dream vessel soon!


We lived aboard Blue Felix for roughly four years, sailed with him over 7000 nm, visited 16 countries, 26 islands, met uncountable nice people, met very little not so nice people, passed small and big adventures, experienced the „yachtie-lifestyle“ extensively, and finally got one new crew member – our daughter Lea. Our expectations were more than fulfilled, our focus changed, and so it is time to settle down and start the new adventure „family“.

The detailed exposé can be downloaded here.

A video of Blue Felix sailing can be downloaded here.

Matthew

Die tropische Depression wurde noch zum tropischen Sturm und Matthew benannt, bevor sie bzw. er dann über Martinique hinwegzog. Wir hatten einen angespannten aber problemlosen Tag und eine verhältnismäßig ruhige Nacht. Unsere Plätze am Schwimmsteg waren überraschend gut geschützt, die Moorings haben gehalten und unsere Schiffe sind ruhig in der geschützten Bucht gelegen, während draußen in der Bucht von Le Marin die sprichwörtliche Post abging. Auf unserer Uhr standen zeitweise über 40 kn, das sind 9 Windstärken. Draußen am Ankerplatz hatte es sicherlich 5-10 kn mehr und natürlich auch eine kurze, steile Windsee. Uns blieb nicht viel mehr, als den Yachten beim Driften zuzuschauen und für sie zu hoffen, dass niemand zu Schaden kommt. Den Funk haben wir die ganze Zeit abgehört und uns anhand der Securite-Meldungen ein Bild von der Situation an den Ankerplätzen in St. Anne und Le Marin machen können. Wir sind heilfroh, dass uns das erspart blieb!

Windstärke 9 auf der Uhr!Windstärke 9 auf der Uhr!

Lea verpennt Matthew.

Lea verpennt Matthew.

Momentaufnahmen von Yachten auf Drift…

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update: Mittlerweile ist Matthew ein Hurricane und zieht Richtung Jamaica/Cuba/Bahamas.

matthew

Marina, Marina, Marina

Es ist eine Crux mit Prognosen, vor allem, wenn sie das Wetter betreffen. Seit Tagen bahnt sich eine weitere „tropical depression“ von Osten her an. Diesmal allerdings ist sie unterhalb der Kap Verden gestartet und zieht somit sehr weit südlich Richtung karibisches Meer und bald wird klar, dass sie die kleinen Antillen treffen wird. Nervosität am Ankerplatz in St. Anne macht sich bemerkbar. Immer mehr Yachten gehen Anker auf und verholen sich in die geschützte Bucht von Le Marin. So auch wir. Wir ankern wieder an unserem erprobten Ankerplatz, wo wir wissen, dass der lehmige Ankergrund sehr gut hält. Es ist allerdings schon recht voll hier. Jeder der Ankerlieger hat alles an Kette unten, was er hat. Da das recht unterschiedliche Längen sein können, schwojen die Yachten auch sehr unterschiedlich und man weiß nie, wie man zueinander liegen wird, wenn der Wind dreht. Schwierige Situation, denn bei viel Wind und Regen und keiner Sicht, kann man dann nichts mehr machen, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Bei den mittlerweile prognostizierten orkanartigen Windstärken ist ein Eingreifen während des Sturmes eh absolut aussichtslos und alles muss vor Eintreffen der „depression“ doppelt gesichert sein. Also ankern wir um und nochmals um und beobachten, wie sich die Schiffe in unserer Umgebung gegeneinander ausrichten. Ohne Erfolg, weil es Tage vor einem Sturm immer sehr wenig Wind hat und sich damit die Yachten nicht richtig im Wind ausrichten, vor allem nicht, wenn sehr viel Kette gegeben wurde. Auch hier macht sich nun Nervosität bemerkbar. Immer mehr Yachten verlassen den Ankerplatz und setzen Segel. Wohin diese Yachten auslaufen, ist uns ein Rätsel, da die prognostizierte Zugbahn Wahrscheinlichkeiten bis herunter an die südamerikanische Küste aufweist und selbst Trinidad nicht völlig ausgenommen ist. Abgesehen davon muss man bei dem wenigen Wind, den es nun hat, erst einmal rechtzeitig hinkommen. Auch nach Norden auszuweichen ist keine Option, denn erfahrungsgemäß ziehen die Tiefdruckgebiete auf Längengraden kurz vor den Antillen meist nördwestlich und somit würde einen die „depression“ evtl. von hinten einholen. Nach einem weiteren Tag werden von verschiedenen Wettermodellen, alle basierend auf den NOAA Daten, Windgeschwindigkeiten bis 60 kn vorhergesagt und das ist für jeden Anker einfach zuviel. Es wird klar, wir müssen in die Mangroven oder irgendwo anders Schutz suchen. Die Mangroven sind die letzte Option für uns, da alle brauchbaren Plätze bereits seit Monaten besetzt sind und man da außerdem nicht wirklich sein möchte (alles mögliche Getier findet früher oder später über die Landleinen seinen Weg aufs Schiff), muss eine Alternative sozusagen in letzter Minute her. Und die kommt in Form von Chris, der gerade mit dem Dinghi vorbeischaut und auf dem Weg in die Carrenage (die örtliche Werft Carenantilles, mit gerade eben fertiggestellter „Marina“, nicht mehr als 30 Plätze am Schwimmsteg, wo man sich an Mooring zum Bug und mit dem Heck zum Steg hin festmacht) ist, um nach freien Plätzen zu fragen, womit allerdings keiner wirklich rechnet. Die „Marina“ liegt sehr geschützt und die Mooring-Bälle sind neu und sehr gut verankert. Chris kommt nach einer guten Stunde wieder und hat eine Reservierung für seine All-in, unseren Blue-Felix und Toms Cariad in der Hand. Erleichterung macht sich breit. Warum diese Plätze noch frei waren, ist uns ein Rätsel. Möglicherweise, weil sie erst seit ein paar Monaten existieren und damit noch nicht präsent sind. Wie auch immer. Nun muss das Verholen unserer Schiffe organisiert werden. Chris und Tom sind einhand unterwegs und haben außerdem beide keine elektrische Ankerwinsch. Dazu kommt, dass das Anlegen am Marina-Steg schwierig ist, da rückwärts angelegt werden muss, damit der kommende Wind das Schiff von vorne trifft. Die Mooringbälle sind sehr weit weg vom Steg gelegt, so dass bei unseren Schiffsgrößen mindestens eine zehn Meter lange Bugleine benötigt wird. Alleine ist das einhand kaum zu schaffen, also bringen Chris und ich zuerst Chris Schiff in die Marina, dann unseres, dann helfen wir Tom. Zuletzt sind noch Jürgen und Kathrin mit der Amaroo dran, die auch noch einen last Minute Platz ergattert haben. Die „Marina“ bot keinerlei Assistance, den „Marinero“ mussten wir erst aus der Kneipe holen, um ihn nach unseren Plätzen zu fragen. Auf Funk wurde sowieso nicht geantwortet. Auch scheint sich hier niemand bewusst zu sein, was da auf uns zukommt. Sabine spricht kurz mit dem Marinero, der wundert sich über den ungewohnten Andrang und denkt, es gibt 30 Stundenkilometer Wind. Hat er wohl in den Nachrichten aufgeschnappt. Waren wahrscheinlich Knoten, da ist ein Faktor 1,852 dazwischen…
Es ist mittlerweile früher Nachmittag und Chris und ich haben eindeutig zuviel Sonne abbekommen. Ich mache Pause und gehe für ein paar Stunden aus der Sonne, dann geht es los mit dem Sichern des Schiffs. Leinen werden ausgebracht, alles wird ferstgezurrt so gut es geht, aller Sonnenschutz wird abgeschlagen. Der Windgenerator bekommt seine Flügel abgeschraubt, etc. Unser dicker Felix sieht nun recht „nackt“ aus. Kurz vor Sonnenuntergang sind wir sturmsicher und machen uns auf unruhige Tage bereit…

Da steckt ordentlich Wind drin.

Da steckt ordentlich Wind drin.

Aktuelles Satellitenbild. Das tief hat einen ganz schönen Durchmesser.

Aktuelles Satellitenbild. Das Tief hat einen ganz schönen Durchmesser.

Wahrscheinliche Zugbahn.

Wahrscheinliche Zugbahn über die kleinen Antillen.

Chris (maximal überfordert) mit Lea.

Chris maximal überfordert mit Lea 🙂

Chris und ich helfen Tom beim anlegen.

Chris und ich helfen Tom beim anlegen.

Lange Bugleinen zu den Mooring-Bällen.

Lange Bugleinen zu den Mooring-Bällen.

Alles wird festgezurrt.

Alles wird festgezurrt.

Der Windgenerator verliert bekommt die Rotorblätter abgenommen.

Der Windgenerator bekommt die Rotorblätter abgenommen.

Windel-Business

Sabine ist ja nun seit über drei Wochen wieder aus Deutschland zurück und wir haben uns gleich nach ihrer Ankunft von Le Marin nach St. Anne verholt, wo es einfach viel schöner und auch durch den konstanten Wind etwas kühler ist. Für Sabine und auch Lea hat die Akklimatisierung ein paar Tage gedauert. Es ist hier halt doch bedeutend wärmer als im deutschen Sommer und die hohe Luftfeuchtigkeit macht zusätzlich zu schaffen. Für Lea bedeuted das insbesondere, ausser einer Windel nichts anzuhaben. Unsere Hauptbeschäftigung ist nun, Lea beim Wachsen zuzuschauen, was in keinster Weise langweilig wird, da sie jeden Tag etwas Neues dazulernt. Jetzt kann sie schon Sitzen, bald krabbeln und dann kommen wir mit hinterherspringen und aufpassen, dass sie nirgends runterpurtzelt gar nicht mehr hinterher. Ihren ersten Karottenbrei hat sie gestern auch schon verspeist. Ganz nebenbei beobachten wir natürlich das Wetter akribisch. Jede Woche zieht nun mindestens eine „tropical wave“ an den Antillen vorbei und wir sind jedesmal heilfroh, dass die von Osten kommende Störung (oftmals erst kurz vor den Westindies) die Richtund nach Nordosten ändert und uns so ziemlich knapp verfehlt. Die Ausläufer der Störungen bekommen wir allerdings schon mit, diese bringen uns andere Windrichtungen als den Nordostpassat, meist vebunden mit sehr wenig Wind und starken Regenfällen. So mussten wir auch schon lange kein Wasser mehr tanken gehen, das letzte Mal Ende Mai, als wir noch Besuch aus Deutschland hatten. Der Zenit der Hurrikansaison ist bereits überschritten und Ende Oktober sollte sich das konstante Karibikwetter und natürlich der Nordostpassat wieder eingestellt haben.

Immer wenn ein Ausläufer einer "tropical wave" über die Insel zieht, gibt es wenig Wind und ordentlich Regen.

Immer wenn ein Ausläufer einer „tropical wave“ über die Insel zieht, gibt es wenig Wind und ordentlich Regen.

Leas Bett im Gäste- bzw. jetzt Kinderzimmer

Leas Bett im Gäste- bzw. jetzt Kinderzimmer

Coole Sonnenbrille!

Coole Sonnenbrille!

Bad im "großen Pool".

Bad im „großen Pool“.

Die "Twin Spirits" besucht uns.

Die „Twin Spirits“ besucht uns.

Unter der Palme lässt es sich gerade so aushalten!

Unter der Palme lässt es sich gerade so aushalten!

Mama und Lea.

Mama und Lea.

Ziemlich mächtige Raupe und Stabheuschrecke (das Ding, das so aussieht wie ein Ast).

Ziemlich mächtige Raupe und Stabheuschrecke (das Ding, das so aussieht wie ein Ast).

Da hat wer Durt.

Da hat aber wer Durst.

Nebenher ein paar Reparaturen, damit es am Ende nicht noch langweilig wird...

Nebenher ein paar Reparaturen, damit es am Ende nicht noch langweilig wird…

Chris hat Geburtstag und bekommt einen Wodka-Lemon-Bausatz.

Chris hat Geburtstag und bekommt einen Wodka-Lemon-Bausatz.

Die Jungs vom Samstags-Stammtisch in Le Marin sind natürlich auch dabei.

Die Jungs vom Samstags-Stammtisch sind natürlich auch dabei.