Shipshape

Nun ist wieder Ruhe auf dem Schiff eingekehrt, daran mussten wir uns erst einmal ein wenig gewöhnen, nachdem wir ja nun in letzter Zeit immer zu viert waren. Der dicke Felix ist wieder auf Vordermann gebracht, die zusätzlichen Wassermelder, die Alex und Felix noch mitgebracht hatten, sind nun auch endlich installiert, sodass wir instantan gewarnt werden, wenn in einem der Rumpfabteile Wasser stehen sollte. Für die Mittelabteile hatten wir schon welche installiert gehabt, allerdings nicht für die Achterabteilungen. Und da ja auf der Steuerbordseite im Achterabteil ein zusätzliches Seeventil für das Salzwasser in der Küche angezapft wurde, war das längst überfällig. Nachdem Mareike und Sven abgereist waren, haben wir noch ein paar Tage an der unruhigen Boje auf den Isle das Saints verbracht. Wir unternahmen noch einen Ausflug mit dem Dingi auf die unbewohnte Insel und haben uns dort das Fort angesehen. Toller Blick von da oben! Schließlich hieß es dann auch für uns Abschied nehmen und so sind wir am 07.04. dann ein letztes Mal an Land und haben in Terre de Haute im Internetcafe ausklariert. Noch schnell in der Bäckerei vorbei, Baguette kaufen, dann Dingi versorgen, Schiff klar machen und los Richtung Süden, Dominica entgegen. Die 20 sm lange Passage sind wir natürlich mal wieder stark gerefft und hart am Wind gesegelt. Allerdings lief die Welle im Gegensatz zum Nordkurs bei der Hinfahrt nach Guadeloupe eher seitlich ein und hat uns somit nicht abgebremst, was uns eine recht zügige und vor allem angenehme Überfahrt beschert hat. Angekommen in Portsmouth haben uns schon die ersten Boatbojs erwartet, die sich jedoch leicht abwimmeln ließen, da sie uns ja noch in Erinnerung hatten. Wir ankern wieder in der vordersten Reihe auf zweieinhalb Meter Wassertiefe. Das Meer ist ruhig, es kommt kein Schwell in die Bucht und wir schlafen unglaublich gut nach dem Gewackele der letzten Woche. Wir machen uns am nächsten Mittag zu Customs und Immigration auf, von unserem Ankerplatz eine gute halbe Stunde Fußmarsch in den südlichen Teil der Bucht. Wir checken gleich ein und auch aus, das geht hier für eine Verweildauer auf Dominica von bis zu 14 Tagen unproblematisch. Am Mittwoch fand dann wieder ein BBQ, das von den Boatboys organisiert wird, statt und wir haben auch wieder teilgenommen. Dort trafen wir Doris und Andi von der Andori wieder und auch noch einen amerikanischen Segler, den wir in Suriname schon getroffen hatten. Dementsprechend gab es auch genügend Gossip auszutauschen und es ist natürlich mal wieder später geworden. Die kommenden Tage hat der Wind nun ordentlich zugelegt und am Ankerplatz ziehen Fallböen mit knappen 30 kn über uns. Wir haben knappe 30 m Kette unten und unser Anker hält problemlos, trotzdem läuft natürlich die elektronische Ankerwache jede Nacht, sicher ist sicher. Nun tanken wir morgen noch bequem an der Boje Wasser und machen uns dann ans südliche Ende der Insel, nach Roseau auf, wo wir nur eine Nacht an der Boje bleiben wollen um dann am kommenden Tag gleich weiter nach Martinique zu segeln.

hier steht das Fort

hier steht das Fort

Weg zum Fort auf Ilet a Cabrits

Weg zum Fort auf Ilet a Cabrits

Fort auf Ilet a Cabrits

Fort auf Ilet a Cabrits

die Natur erobert das Fort zurück

die Natur erobert das Fort zurück

Blick vom Fort über die Iles des Saintes

Blick vom Fort über die Iles des Saintes

Blick vom Fort über die Iles des Saintes

Blick vom Fort über die Iles des Saintes

toller Weg am Rande des Sumpfgebietes im Nationalpark vom Dominica

toller Weg am Rande des Sumpfgebietes im Nationalpark vom Dominica

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am Ende des Weges kommt man eine Bucht nördlicher raus

am Ende des Weges kommt man eine Bucht nördlicher raus

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