Viana do Castelo nach Porto (Douro Marina im Rio Douro kurz vor Porto)

Heute morgen gings dann recht früh los. Wir haben in der Flussmündung schon das Großsegel gesetzt, wieder im 1.Reff. Doch leider war dann der Wind nicht ganz so stark wie erwartet, um ehrlich zu sein, war er sogar zu schwach (es ist wirklich nicht leicht, es uns Seglern recht zu machen!). Wir mussten ca 1 Stunde motoren. Zum Glück war die Welle auch nicht mehr ganz so hoch wie vor 2 Tagen, so war es zwar nicht der bequemste Kurs, aber es ging. Dann hat der Wind etwas zugelegt, und wir konnten bei 10-14 Knoten achterlichem Wind gut segeln, das Reff haben wir aber erstmal noch drin gelassen und das Vorsegel dazu gesetzt. Wir trauten der Sache noch nicht so ganz. Später haben wir das Reff dann doch noch rausgenommen und sind dann auch etwas schneller voran gekommen. Dann hat der Wind aber wieder gezeigt, dass er auch über 20 Knoten kann und da wir das Wetter hier wirklich noch nicht abschätzen können, haben wir das Reff wieder rein gemacht, da wir ja auch damit gerechnet haben, dass es in der Hafeneinfahrt wieder ziemlich starken Wind geben wird. Und so war es dann auch, kaum waren wir auf Höhe des Wellenbrechers, gings auch schon los. Dann waren es wieder bis zu 30 Knoten. Hat aber alles gut geklappt. Wir sind dann den Rio Douro ein bisschen entlang gefahren und sind dann auch gleich vom Hafenpersonal mit dem Dingi abgeholt worden und uns wurde ein Platz zugewiesen. Die Marina ist wirklich brandneu, alles ist sehr sauber und gepflegt. Die Dame im Hafenbüro spricht sogar fließend deutsch, englisch und französisch. Wir sind dann noch mit dem Fahrrad Richtung Porto gefahren, das ist schon ein ganz schönes Stück, bis man bei der Brücke ist, die über den Rio Douro nach Porto führt. Und dann wurde auch schnell klar, hier gibt es eine flache Straße am Wasser, aber dann geht es sofort steil nach oben. In Porto selbst waren wir gestern Abend nicht mehr, sondern haben uns dir die andere Seite des Rio Douro angeschaut, Vila Nova de Gaia. Eigentlich gibt es da nur die Uferstraße, in der sehr viele Cafes und Restaurants sind und natürlich an jeder Ecke ein Portweingeschäft, in den Gassen riecht es auch überall nach modrigem Weinkeller.

Morgen wollen wir dann einen Ausflug nach Porto machen, dann schauen wir mal wie das Wetter wird und wann wir weiter können. Internet gibt’s zwar in der Marina, aber leider nicht am Steg. So müssen wir immer ins Büro sitzen, dort ist es zwar ganz schön, aber es ist trotzdem natürlich etwas unpraktisch. Aber besser so, als gar kein Internet. Wenn die Verbindung gut ist, werde ich auch noch ein paar Bilder hochladen! Apropos Bilder, unsere Galerie funktioniert derzeit nicht, hier gab es ein Problem mit einem Plugin, da müssen wir uns was neues überlegen, dazu brauchen wir aber gutes Internet, also mal schauen, wann wir das wieder in Ordnung bringen können.

So sehen die Netze unterwegs aus

So sehen die Netze unterwegs aus

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Die schmale Einfahrt in den Rio Douro

Die schmale Einfahrt in den Rio Douro

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