2013-12-02 (Marina Santa Cruz de La Palma)

Gestern sind wir sehr früh aufgestanden, um schon um 06:00 morgens die Marina Los Gigantes zu verlassen. Der Hafen war gut beleuchtet, so war das Ausparken kein Problem, doch dann auf dem Weg zur Ausfahrt war es stockdunkel und Sven konnte am Steuer überhaupt nichts sehen, so musste ich ihm mit Blick nach draußen sagen, wo er hinzufahren hat. Die Ausfahrt selbst war dann kein Problem, weil der Schwell nicht sehr ausgeprägt war. Der Autopilot hat dann Kurs auf La Palma gehalten und wir haben Ausschau nach anderen Schiffen gehalten. Es war auch mal wieder schön so früh auf dem Wasser zu sein und den Sonnenaufgang zu beobachten. Was für ein Blick auf Teneriffa! Hinter der Insel ging die Sonne auf und hat die Insel und auch den Teide in ein tolles Licht gerückt. Als wir ein bisschen frei von Los Gigantes waren, konnten wir dann auch die Segel setzen und sind bei halbem bis raumem Wind sehr gut gesegelt. Es hatte ca. 10-20 Knoten Wind und wir sind im Schnitt mit an die 6 Knoten gesegelt, in der Spitze auch mal über 7. Wir hatten aber auch fast leere Wassertanks und die Welle war moderat. Doch wie erwartet ist der Wind dann eingeschlafen, als wir in der Abdeckung von La Gomera waren. Leider wurde dann auch das Meer etwas unruhiger und es hat sich eine Kreuzsee (Windsee aus Süden, Schwell aus Norden) gebildet und das war nicht ganz so angenehm, da wir ja auch motoren mussten und weil es so wenig Wind hatte, kein Stützsegel mehr hatten. Ich hab dann mal kurz die Fische gefüttert (trotz 2 Tabletten und Superpep Kaugummi), aber wie es scheint mögen sie keine Bananen, denn es hat mal wieder keiner angebissen. Die Welle hielt dann auch wirklich bis kurz vor der Hafeneinfahrt an. Nach der Hälfte der Strecke wurde das Wetter auch immer ungemütlicher, denn es hat angefangen zu regnen, zwar nur leicht, aber dafür permanent. Nach einem kurzen Funkverkehr im Vorhafen wurde uns gesagt, wo wir hinkönnen und dort war auch ein netter Mann gleich zur Stelle und half uns beim Festmachen. Der Hafen hier ist recht neu und auch ziemlich leer, sodass jedes Schiff eigentlich eine Doppelbox für sich alleine hat, das ist auch gut so, denn die Einrumpfschiffe wackeln hier ziemlich rum, trotz des langen Vorhafens mit dem großen Wellenbrecher, drückt es bei dieser Wetterlage Schwell bis in den Hafen. Wir liegen eigentlich sehr ruhig, aber auch wir merken, dass es manchmal seltsam schaukelt. Wir haben gestern dann gleich noch einen Plan des Hafens, ein Formular zum Ausfüllen und eine Zugangskarte für die Duschen bekommen. Aber es hat dann gestern so stark geregnet, dass wir das Schiff nicht mehr verlassen haben. Auch heute Nacht hat es geregnet, das könnt ihr euch nicht vorstellen! Das wollte gar nicht mehr aufhören. Heute Morgen bin ich dann gut gegen den Regen geschützt ins Hafenbüro gegangen und habe die Duschen inspiziert. Alles ist sehr neu und auch gut gepflegt, hier können wir mal wieder ganz entspannt duschen, ohne das Bedürfnis zu haben, schnell wieder aufs Schiff zurück zu kommen. Einen Internetzugang haben wir heute auch bekommen, so lässt es sich hier aushalten! Leider regnet es jetzt immer noch recht stark, mal schauen ob wir uns nachher noch in die Stadt wagen, wir können uns ja später mit dem Heizlüfter wieder aufwärmen und trocknen lassen. Hier werden wir wahrscheinlich eine Woche bleiben, da der Wind auch in der nächsten Woche noch aus südlicher Richtung weht.

Blick auf Los Gigantes (Felix darf wieder gesucht werden), im Hintergrund sieht man La Gomera.

Blick auf Los Gigantes (Felix darf wieder gesucht werden), im Hintergrund sieht man La Gomera.

Los Gigantes und La Gomera.

Los Gigantes und La Gomera.

Los Gigantes

Los Gigantes

Morgens auf dem Weg von Teneriffa nach La Palma.

Morgens auf dem Weg von Teneriffa nach La Palma.

Minütlich ändert sich das Bild.

Minütlich ändert sich das Bild.

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Einfahrt in den Hafen von Santa Cruz de La Palma.

Einfahrt in den Hafen von Santa Cruz de La Palma.

Es regnet! Das Dingi mussten wir erstmal vom Wasser befreien.

Es regnet! Das Dingi mussten wir erstmal vom Wasser befreien.

Durch den starken Regen in der Nacht, wurden viele Sachen von den Bergen in den Hafen gespült.

Durch den starken Regen in der Nacht, wurden viele Sachen von den Bergen in den Hafen gespült.

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