Willkommen zum Blog von Blue Felix

Hervorgehoben

Wir hoffen, dass andere, die etwas Ähnliches unternehmen oder planen mit uns in Kontakt treten und so ein Austausch stattfindet, z.B. über das Kommentieren eines Artikels, einen Eintrag ins Gästebuch oder per email.
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Regen

Die  erste „tropical wave“, die Martinique gestern mit knappen 30 kn passiert hat, ist nun westwärts vorbeigezogen und hat in der Nacht sehr viel Regen und überraschenderweise sehr wenig Wind mit sich gebracht. Gut für uns, die Wassertanks sind wieder randvoll!

starker Regen, kaum noch Sicht

Starker Regen, kaum noch Sicht.

nach dem Spuk glattes Wasser wie am Bodensee

Nach dem Spuk glattes Wasser wie am Bodensee.

der viele Regen hat ordentlich was ins Meer gespült

Der viele Regen hat ordentlich was ins Meer gespült.

Chris, Tom und ich besuchen am Abend noch "Keule", einen sympatischen alten Seebären, der seit den 80ern hier ist und holen uns Tipps ab, wie man sich im Notfall in den Mangroven verkattet.

Chris, Tom und ich besuchen am Abend noch „Keule“, einen sympatischen alten Seebären, der seit den 80ern hier ist und holen uns Tipps ab, wie man sich im Notfall in den Mangroven verkattet.

das kommt gut an…

…die zwei „tropical waves“ haben nochmal etwas an Fahrt aufgenommen und morgen Nachmittag trifft wohl die erste Front hier ein. Wir erwarten ein paar ordentliche Böen und sehr viel Regen. Hoffentlich bleibt es dabei.

Die erste der zwei tropical waves kommt morgen an.

Die erste der zwei „tropical waves“ kommt morgen an.

In weiser Voraussicht haben Chris, Tom und ich uns schon mal mit dem Dinghi auf den Weg gemacht, die ganzen „hurricane-holes“ hier in den Mangroven-Buchten abzufahren. Man weiß ja nie.

Chris, Tom und ich auf Erkundungsfahrt.

Chris, Tom und ich auf Erkundungsfahrt.

"hurrican hole" bzw. Mangroven Bucht. Dem da hinten hats nicht viel genützt...

„hurrican hole“ bzw. Mangroven Bucht. Dem da hinten hats nicht viel genützt…

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Grillen bei Erwin.

Und danach noch Grillen bei Erwin.

Leas erstes Bad im Meer

Wir haben unsere neue Strandmuschel ausprobiert und Lea gefällt sie sehr gut. Und uns gefällt sie auch sehr gut, da wir so kein mit Sand paniertes Kind mit nach hause nehmen müssen!

Unsere neue Strandmuschel wird ausgepackt

Unsere neue Strandmuschel wird ausgepackt

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Lea gefällt's.

Lea gefällt’s.

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Leas erstes Bad im Meer

Leas erstes Bad im Meer hat ihr gut gefallen.

 

Lea hat nun einen Reisepass

Am Montag und Dienstag waren wir mit dem Mietwagen unterwegs. Am Montag sind wir 200 km über die Insel gefahren. Zunächst ging es zum Aussichtspunkt, der gegenüber von unserem Ankerplatz liegt. Von dort hat man einen tollen Blick über St. Anne, den Ankerplatz und  über die ganze Bucht bis zur Marina Le Marin. Es sind immer noch sehr viele Yachten hier, die Marina ist voll, die Bojen alle belegt und an den Ankerplatzfeldern liegen auch noch sehr viele Yachten. Die, die jetzt noch hier sind, werden es wahrscheinlich auch während der Hurricansaison bleiben. Vom Aussichtspunkt fuhren wir nicht zurück auf die großen zweitspurigen Straßen, sondern gemütlich auf den kleinen Nebenstraßen Richtung Fort de France. Kaum dort wieder auf der Autobahn angekommen, standen wir ein zweites Mal an diesem Tag im Stau. Das erste Mal war direkt in Le Marin. Wie die meisten Kinder mag Lea es Auto zu fahren, am liebsten, wenn es schön kurvig und holprig ist, Stau dagegen gefällt ihr nicht so gut. Von Fort de France sind wir auf der „N3“ auf der „Route de la Trace“ weiter Richtung Le Morne-Rouge gefahren. Die Straße ist wirklich eine der schönsten auf Martinique. Durch den vielen Regen der letzten Wochen ist die Insel noch grüner. Wir machten einen kurzen Zwischenstopp an der Kirche „Sacré Coeur de Balata“, diese Kirche ist ein Nachbau der Sacré Coeur in Paris.

Es kann los gehen!

Es kann los gehen!

Sacré Coeur de Balata

Sacré Coeur de Balata

DSCN5459Auf der Weiterfahrt findet man immer wieder Möglichkeiten anzuhalten und zu wandern. Wir machten an einem Parkplatz Halt und gemeinsam mit Lea liefen wir ein bisschen in den Urwald. Dort trafen wir einen Einheimischen, der sehr gut englisch sprach. Auf die Frage warum er denn so gut englisch spricht, erfuhren wir, dass sein Vater Franzose sei und seine Mutter aus St. Lucia kommt. Als Baby kam er von St. Lucia nach Martinique und ist außerordentlich froh darüber, denn er weiß aus erster Hand wie arm St. Lucia im Vergleich zu Martinique ist. Außerdem war er sehr gut über alle Fördergelder informiert, die man auf Martinique von der französischen Regierung erhält. Weiterhin war er sehr froh darüber, einen französischen Pass und keinen Pass aus St. Lucia zu besitzen, da er damit nicht die Freiheiten hätte, die er mit einem französischen Pass hat. Interessant, den Fokus der Einheimischen aus erster Hand mitzubekommen.

Wir stehen mal wieder im Stau.

Wir stehen mal wieder im Stau.

Blick auf St. Anne

Blick auf St. Anne

Blick auf das Ankerfeld in St. Anne. Links ist der Club Med zu sehen

Blick auf das Ankerfeld in St. Anne. Links ist der Club Med zu sehen.

Blick auf die Marina von Le Marin

Blick auf die Marina von Le Marin.

Wir machen eine kleine Wanderung in den Dschungel.

Wir machen eine kleine Wanderung in den Dschungel.

DSCN5466 DSCN5467Nachdem wir Lea wieder in ihrem Autositz festgeschnallt hatten, ging es weiter zu einem Flusslauf, an dessen klarem und kühlem Wasser wir uns kurz erfrischen konnten. Von dort aus starteten auch Wanderwege in den bergigen Dschungel, doch für uns drei waren diese zu steil und matschig und so fuhren wir ein paar Kilometer weiter bis zum Parkplatz des sog. Jesuitenpfades. Lea hatte mal wieder Hunger und Sven hat sich solange mal den Weg angeschaut, doch auch dieser war dank des vielen Regens sehr matschig und daher auch für uns nicht machbar. Also direkt weiter zum höchstgelegensten Dorf der Insel, Le Morne Rouge (450 m über dem Meeresspiegel). Dort oben machten wir eine kleine Pause und es war schon spürbar kälter, für uns war die Temperatur für T-Shirt und kurze Hose sehr angenehm, aber die Einheimischen tragen in dieser Höhe lange Hosen und langärmelige Oberteile! Dann ging es weiter nach oben zum höchsten Berg der Insel (Mont Pelée, 1397 m über dem Meersspiegel). Auf dem Weg dorthin wurde die Sicht immer schlechter, die Luft war mehr als gesättigt mit Wasser, wir sind quasi schon durch die Wolken gafahren und so konnten wir zwar nicht aufs Meer schauen, aber toll war es trotzdem auf über 800 Meter über dem Meeresspiegel. Lea durfte auf dem Berg weiter im Auto schlafen, denn sie wäre in kürzester Zeit klitschnass gewesen, auch wir hatten sofort nasse Haut und Haare. Wanderwege gibt es natürlich auch hier, aber dafür braucht man schon ein bisschen mehr Ausrüstung als einfach nur gute Schuhe.

Erfrischender Zwischenstopp

Erfrischender Zwischenstopp

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Parkplatz am Jesuitenpfad

Parkplatz am Jesuitenpfad

Leider haben wir heute keinen schönen Ausblick.

Leider haben wir heute keinen schönen Ausblick, trotzdem gefällt es uns sehr gut.

Wanderweg am Mont Pelée

Wanderweg am Mont Pelée

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Dicke Luft!

Dicke Luft!

Von hier fuhren wir nach L’Ajoupa-Bouillon in Richtung der Nordostküste. In Macouba hat kurz vor unserer Ankunft gerade ein Rennradrennen stattgefunden. Überhaupt fahren hier sehr viele Rennräder, auch auf der Autobahn trifft man sie in der größten Hitze und bei stockendem Verkehr an. Frankreich hat auch hier seine Spuren hinterlassen. Wir fuhren auf einer schönen Straße weiter an die Nordküste von Martinique. Da es dann schon ziemlich spät war, haben wir uns wieder auf den Rückweg entlang der Ostküste gemacht, um dann wieder auf die Autobahn am Flughafen vorbei nach St. Anne zu fahren und wieder mal sind wir im Stau gestanden. Es ist wirklich beeindruckend welche Blechlawinen sich hier täglich über die Insel schieben. Leider hat man es hier verpasst, die Autozulassungen zu limitieren und so hat jeder Haushalt mehrere Fahrzeuge und in jedem Auto sitzt meist nur eine Person. Was für ein Kontrast zu den englischsprachen Inseln, wo sich nicht jeder ein Auto leisten kann aber dafür das Busnetz sehr gut funktioniert und Busfahren auch sehr günstig ist. Die Busse von Martinique werden nur von denen benutzt, die sich kein Auto leisten können und das sind nicht sehr viele.DSCN5487

Nach einem kurzen Abstecher im Supermarkt sind wir nach einem ereignisreichen Tag genau mit Einbruch der Dunkelheit wieder zu Hause angekommen. Lea war die ganze Zeit super brav und hat alles Neue aufgesogen wie ein Schwamm, demensprechend müde war sie dann auch. Und wir auch!

Am nächsten Morgen brachen wir früh auf, denn wir hatten einen Termin mit dem deutschen Konsul, um einerseits Leas Pass abzuholen und andrerseits für Sven einen neuen Reisepass zu beantragen. Da wir ja noch in die USA wollen und der Ausweis bei der Einreise noch 6 Monate gültig sein muss und wir an keinem anderen Ort mehr so lange bleiben werden wie hier, konnten wir ihn schon ein Jahr bevor der Pass abgelaufen wäre beantragen. Nun heißt es wieder warten und hoffen, dass alle sgut geht. Der restliche Tag war dann dem Abarbeiten unserer Einkaufsliste gewidmet. Um in unserem Gästezimmer mehr Platz zu schaffen, so dass es in Zukunft Leas Zimmer ist, haben wir ein paar Sachen aus dem Baumarkt gebraucht, um einen Fachboden in den großen Schrank einzubauen. Im Decathlon kauften wir noch eine Strandmuschel, damit wir mehr Zeit mit Lea am Strand verbringen können, ohne Angst vor einem Sonnenbrand zu haben. Wenn man nicht immer ein Auto zur Verfügung hat, dann sammeln sich ein paar Sachen an, die man dann auf einmal erledigen muss und so war der Tag relativ schnell vorbei und wir haben dennoch nicht alles bekommen, was wir wollten. Und natürlich standen wir auf der Hin- und Rückfahrt wieder im Stau. Zum Glück haben die Mietwägen eine Klimaanlage, sonst wäre das nicht auszuhalten.

Lea beäugt kritisch ihren Pass.

Lea beäugt kritisch ihren Pass.

Lea hat einen neuen Ball, den ich aus dem Meer gefischt habe. Da wir in der ersten Reihe zum Stand liegen, schwimmt ab und zu immer wieder Strandgut an uns vorbei, dem wir so gut wie immer hinterher schwimmen.

Lea hat einen neuen Ball, den ich aus dem Meer gefischt habe. Da wir in der ersten Reihe zum Strand liegen, schwimmt ab und zu immer wieder Strandgut an uns vorbei, dem wir so gut wie immer hinterher schwimmen.

Wir haben Zeit!

Die Tage gehen vorbei wie im Fluge. Obwohl wir ja momentan nicht viel zu tun haben, sind unsere Tage ausgefüllt. Wir haben Zeit. Einfach Zeit, unserer kleinen Tochter beim Wachsen zuzuschauen. Was für ein unglaublicher Luxus. Unser kleiner Leichtmatrose entwickelt sich prächtig. Lea schläft nachts fast schon durch und so sind wir tagsüber recht ausgeruht. Am Tag will sie dann ordentlich bespaßt werden und überrascht uns täglich mit neuen Ausdrucksformen. Überhaupt dreht sich nun alles um unser neues Crew-Mitglied, sie will geimpft werden, braucht einen Reisepass, muss in Deutschland angemeldet werden etc. und verursacht so allerlei Papierkrieg in unserem kleinen Büro.
Am Schiff sind indes noch die üblichen Wartungsarbeiten zur erledigen und so kommen wir gar nicht recht zum Blog-Artikel schreiben 🙂 Daher werden wir auch in der naher Zukunft nur sporadisch berichten. Wir bleiben ja nun, wie bereits erwähnt, hier auf Martinique / Le Marin bzw. St. Anne bis die Saison im November wieder anfängt, Lea schon etwas größer geworden ist und segeln dann erst Richtung Norden weiter.

Büro

Büro!

Lea im Karibik-Dress

Lea im Karibik-Dress

Es regnet ordentlich. Freut uns, so können wir in kurzer Zeit unsere Tanks wieder auffüllen und brauchen uns nicht nach Le Marin zum Wasser-Tanken verholen.

Es regnet ordentlich. Freut uns, so können wir in kurzer Zeit unsere Tanks wieder auffüllen und brauchen uns nicht nach Le Marin zum Wasser-Tanken verholen.

Mama und Lea

Mama und Lea beim täglichen Spaziergang.

Blue-Felix- Crew

Blue-Felix-Crew am Strand von St. Anne.

lecker Börek

Heute gibt’s lecker Börek!

Lea bekommt ihren ersten Pass

Letzte Woche haben wir meinen Geburtstag gemeinsam mit der Crew der Islands Coyote und der Crew der Teoula gefeiert. Vielen Dank fürs Mitfeiern und Mitbringen der tollen Geschenke! Vielen Dank an Udo und Regin, dass ihr überhaupt hier nach St. Anne gefahren seid, um Lea kennen zu lernen!

Vielen Dank Regin und Udo für den tollen Geschenkkorb!

Vielen Dank Regin und Udo für den tollen Geschenkkorb!

Lea und Udo

Lea und Udo

DSCN4896Da Lea ohne Pass die Insel nicht verlassen darf, haben wir uns am Montag einen Mietwagen ausgeliehen (die sind momentan bei Jumbo Car für ca. 22 €/Tag billig zu haben) und sind zum deutschen Konsulat gefahren. Dieses befindet sich überraschenderweise im ersten Stock eines Elektrofachgeschäfts, eine deutsche Flagge oder ein Hinweisschild sucht man vergebens. Seit mehr als 2 Monaten stehen wir in Kontakt mit dem Konsulat, um zunächst das Prozedere zu erfahren, dann alle Dokumente zusammen zu sammeln, diese nach Paris zur Botschaft schicken zu lassen und um letztlich einen Termin beim Konsulat zu bekommen. Der Konsul ist Franzose und spricht kein Deutsch, aber dafür englisch und meine Französischkenntnisse haben sich seit wir hier sind auch ziemlich verbessert. Ganz billig ist die Angelegenheit nicht, aber immerhin ist es hier überhaupt möglich einen Pass zu beantragen. Nun müssen wir nur noch einige Wochen warten und dann können wir ihn hoffentlich auch abholen.

Hier befindet sich das deutsche Konsulat auf Martinique

Hier befindet sich das deutsche Konsulat auf Martinique

Blick Richtung St. Anne

Blick Richtung St. Anne

Wir geen mit Lea einkaufen...

Wir gehen mit Lea einkaufen…

Da unser Wasserverbrauch mit unserem neuen Crewmitglied Lea an Bord angestiegen ist, müssen wir nun ab und an nach Le Marin fahren, um dort an der Tankstelle unsere Wasservorräte wieder aufzufüllen, doch wir nutzen den Aufenthalt in Le Marin auch gleich, um auch die Windelvorräte und den Kühlschrank wieder aufzufüllen. Doch da es in St. Anne einfach viel schöner ist als in Le Marin, kommen wir so schnell es geht wieder hier her zurück.

Miit Lea geht's zum Einkaufen in Le Marin

Miit Lea geht’s zum Einkaufen in Le Marin

Nun beginnt bald die Fußball EM in Frankreich, da wird hier bestimmt bei den Frankreich-Spielen gut was los sein. Da werden wir mit Lea auch das ein oder andere Spiel anschauen